Hirtenvolk

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Hirtenvolk (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Hirtenvolk

die Hirtenvölker

Genitiv des Hirtenvolkes
des Hirtenvolks

der Hirtenvölker

Dativ dem Hirtenvolk
dem Hirtenvolke

den Hirtenvölkern

Akkusativ das Hirtenvolk

die Hirtenvölker

Worttrennung:

Hir·ten·volk, Plural: Hir·ten·völ·ker

Aussprache:

IPA: [ˈhɪʁtn̩ˌfɔlk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hirtenvolk (Info)

Bedeutungen:

[1] Volk, das hauptsächlich von der Tierzucht lebt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Hirte und Volk sowie dem Fugenelement -n

Sinnverwandte Wörter:

[1] Nomadenvolk

Oberbegriffe:

[1] Volk

Beispiele:

[1] „Da die Gegend von einem streng islamischen Herrscher kontrolliert wird, der zum Hirtenvolk der Fulbe gehört, muss Barth fürchten, als Ungläubiger getötet zu werden.“[1]
[1] „Es sind nicht mehr viele, die beharrlich ihren Lebensstil und ihre Kultur als Hirtenvolk verteidigen.“[2]
[1] „Die Himba sind ein halbnomadisches Hirtenvolk.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hirtenvolk
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hirtenvolk
[*] canoo.net „Hirtenvolk
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHirtenvolk
[*] The Free Dictionary „Hirtenvolk
[1] Duden online „Hirtenvolk

Quellen:

  1. Claus Hecking: Der lange Weg nach Timbuktu. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 84-95, Zitat Seite 93.
  2. Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 65.
  3. Paul Theroux: Ein letztes Mal in Afrika. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-40526-2, Seite 76. Originalausgabe: Englisch 2013.