Hilarfleck

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Hilarfleck (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Hilarfleck

die Hilarflecke

Genitiv des Hilarflecks

der Hilarflecke

Dativ dem Hilarfleck

den Hilarflecken

Akkusativ den Hilarfleck

die Hilarflecke

Worttrennung:
Hi·lar·fle·ck, Plural: Hi·lar·fle·cke

Aussprache:
IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hilarfleck (Info)

Bedeutungen:
[1] Mykologie: deutlich begrenzte Stelle der Pilzsporenwand, die oberhalb des Apiculi (Appendix oder "Sporenstielchens") liegt, die bei ornamentierten Sporen leicht eingedellt, glatt oder nur schwach ornamentiert ist

Synonyme:
[1] Hilardepression, Plage

Beispiele:
[1] Hilarfleck ("tache") mittelgroß, relativ dunkel; (7,6 -) 8,2 -8,9 x (6,2 -) 6,6 -7,6 µm.[1]
[1] Sporen 8–11 (13)/6–8 µm isoliert warzig stumpf stachelig nur ganz selten einige Warzen verbunden, Ornamentation 0,3–0,5–1 µm hoch, Hilarfleck deutlich.[2]
[1] Der in der Nähe des Stielchens liegende Hilarfleck kann oft deutlich angefärbt sein.[3]
[1] „Der Hilarfleck ist bei Milchlingen und Täublingen ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Hilarfleck
[1] Ewald Gerhardt: Pilze BLV Intensivführer. Lammellenpilze, Täublinge, Milchlinge und andere Gruppen mit Lamellen. Band 1, BLV Verlagsgesellschaft, München, Wien Zürch 1984, ISBN 3-405-12927-3, Seite 35

Quellen:

  1. FOLIA CRYPTOGAMICA ESTONICA. In: Tartu Ülikool - www.ut.ee. 2009, abgerufen am 16. Juni 2011.
  2. M. Moser: Über eine subboreale und eine subalpine Russula Art. In: www.landesmuseum.at. Abgerufen am 16. Juni 2011.
  3. Erich Jahn: Russula odorata Romagn ., ein häufiger Täublin g mit atlantischer Verbreitung ?. In: wwwuser.gwdg.de. Westfälische PILZBRIEFE, 1974, abgerufen am 16. Juni 2011.
  4. Deutscher Wikipedia-Artikel „Hilarfleck“ (Stabilversion)