Heimkehr

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Heimkehr (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Heimkehr

Genitiv der Heimkehr

Dativ der Heimkehr

Akkusativ die Heimkehr

Worttrennung:

Heim·kehr, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhaɪ̯mˌkeːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Heimkehr (Info)

Bedeutungen:

[1] das Zurückkehren in die Heimat

Herkunft:

Ableitung zum Verb heimkehren durch Konversion des Verbstamms. Das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] Heimkunft

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rückkehr, Wiederkehr

Beispiele:

[1] „In einer Ode, die Horaz zu dieser Zeit abfasste, wurde die Heimkehr des Augustus wie die Epiphanie eines Gottes geschildert.“[2]
[1] „Nach seiner Heimkehr lag er monatelang im Bett, litt an Alpträumen, an ausgeprägten Ängsten vor engen Räumen, der Dunkelheit, dem Keller.“[3]
[1] „Doch mit der Heimkehr erfahren die Betroffenen zu ihrem Entsetzen, dass sie als Deutsche keinerlei Anspruch mehr auf ihr Eigentum haben.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Heimkehr
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Heimkehr
[1] canoonet „Heimkehr
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHeimkehr
[1] The Free Dictionary „Heimkehr
[1] Duden online „Heimkehr

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Heim“.
  2. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 75.
  3. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 23. Erste Veröffentlichung 2008.
  4. Hans-Dieter Rutsch: Aus Mechthild wurde Magda. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 25-83, Zitat Seite 69.