Harmonium

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Harmonium (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Harmonium die Harmonien die Harmoniums
Genitiv des Harmoniums der Harmonien der Harmoniums
Dativ dem Harmonium den Harmonien den Harmoniums
Akkusativ das Harmonium die Harmonien die Harmoniums
[1] Ein Harmonium

Worttrennung:

Har·mo·ni·um, Plural 1: Har·mo·ni·en, Plural 2: Har·mo·ni·ums

Aussprache:

IPA: [haʁˈmoːni̯ʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Harmonium (Info)
Reime: -oːni̯ʊm

Bedeutungen:

[1] Musik: Tasteninstrument, bei dem der Ton durch verschieden lange Durchschlagzungen erzeugt wird, die von Luft umströmt in Schwingung versetzt werden

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von französisch harmonium → fr entlehnt, einer Bildung in Anlehnung an lateinisch harmonia → la, das letztlich auf griechisch ἁρμονία (harmonía) → grc „Verbindung, Bund, passendes Verhältnis, Übereinstimmung, Einklang, Melodie“ zurückgeht[1][2]

Oberbegriffe:

[1] Musikinstrument, Tasteninstrument

Beispiele:

[1] „Das Harmonium begann zu spielen, andächtig und feierlich.“[3]
[1] „Vielleicht kann er ja auch auf einem Drahtseil ohne Netz mit acht Bällen jonglieren oder mit einem Floß den Atlantik überqueren und dabei Harmonium spielen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Harmonium
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Harmonium
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Harmonium
[1] The Free Dictionary „Harmonium
[1] Duden online „Harmonium
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHarmonium

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „kochem“, Seite 507.
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Harmonium
  3. Wolfgang W. Parth: Vorwärts Kameraden wir müssen zurück. Deutscher Bücherbund, Stuttgart, Seite 425.
  4. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 41.