Glasfalz

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Glasfalz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Glasfalz

die Glasfalze

Genitiv des Glasfalzes

der Glasfalze

Dativ dem Glasfalz
dem Glasfalze

den Glasfalzen

Akkusativ den Glasfalz

die Glasfalze

Worttrennung:

Glas·falz, Plural: Glas·fal·ze

Aussprache:

IPA: [ˈɡlaːsˌfalt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Glasfalz (Info)

Bedeutungen:

[1] Nut zur Verankerung eines Glases im Rahmen[1]

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Glas und Falz

Unterbegriffe:

[1] Kittfalz

Beispiele:

[1] „Bei Glasfalzen soll der Einstand zwischen den Leisten bei nicht vorgespannten Gläsern mindestens zwei Drittel der Glasfalzhöhe betragen, maximal jedoch 20 mm […].“[2]
[1] „Für den Glasfalz ist das Ergebnis das gleiche wie bei einer ordnungsgemäß konzipierten und ausgeführten Fassade.“[3]
[1] „Sollen die Scheiben wiederverwendet werden, sind sie zerstörungsfrei aus dem Glasfalz zu lösen.“[4]

Wortbildungen:

Glasfalzbreite, Glasfalzentlüftung, Glasfalzhöhe

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Glasfalz

Quellen:

  1. „Der Glasfalz ist zweyerley; entweder bildet derselbe eine wirkliche Rinne (ganzer Glasfalz), oder nur einen halben Falz […], in welch letzterem Falle jedoch die Glastafeln verkittet werden müssen, daher man diesen auch Kittfalz nennt.“ (Franz Weiß: Lehrbuch der Baukunst zum Gebrauche der k.k. Ingenieurs-Akademie. Erster Band, Wien 1820, Seite 147 (Zitiert nach Google Books))
  2. Klaus Sedlbauer, Eberhard Schunck, Rainer Barthel, Hartwig M. Künzel: Flachdach Atlas. Werkstoffe, Konstruktionen, Nutzungen. Walter de Gruyter,, 2010, Seite 109 (Zitiert nach Google Books)
  3. Entscheidung des österreichischen Obersten Gerichtshofs vom 13. März 2008
  4. Eike Gehrts; Bernhard Weller, Sebastian Horn (Herausgeber): Denkmal und Energie 2016. Potentiale und Chancen von Baudenkmalen im Rahmen der Energiewende. Springer, 2016, Seite 54 (Zitiert nach Google Books)