Ginkgo biloba

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Ginkgo biloba (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Anmerkung zur biologischen Taxonomie:

Nach den Regeln des ICBN und des ICZN sind alle biologischen Taxa nach den lateinischen Sprachregeln zu behandeln. Eine Deklination von Art- oder Gattungsnamen ist im allgemeinen Sprachgebrauch unüblich. Ab dem Klassifikationsniveau der Familie aufwärts ist eine Deklination der Lemmata möglich. International gültige Ausspracheregeln existieren nicht. Im Deutschen werden biologische Taxa in der Regel wie lateinische Fremdwörter behandelt.

Worttrennung:

Gink·go bi·lo·ba, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌɡɪŋko ˈbiːloba]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] BotanikZoologie, biologische Nomenklatur: der wissenschaftliche Name des Ginkobaumes, des bekanntesten lebenden Fossils im Pflanzenreich

Herkunft:

Wortverbindung aus dem Gattungsnamen Ginkgo und dem Spezifischen Epitheton biloba → la (deutsch: zweilappig)

Synonyme:

[1] Fächerblattbaum, Ginkgobaum

Oberbegriffe:

[1] Ginkgo, Ginkgoaceae, Ginkgoales

Beispiele:

[1] Die einzig rezente Art der Gingkogewächse ist der wild nur noch im Südosten Chinas vorkommende, aber häufig in den gemäßigten Breiten kultivierte Gingkobaum, Ginkgo biloba.[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ginkgo“, dort auch der Artname „Ginkgo biloba“
[1] Wikispecies-Eintrag „Ginkgo biloba
[1] Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284, Seite 100, Eintrag „bilobus“, dort auch ein Hinweis auf „Ginkgo biloba“

Quellen:

  1. nach: Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Achter Band: FRU–GOS, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1989, ISBN 3-7653-1108-1, DNB 890025800, Seite 531, Artikel „Gingkogewächse“