Ghee

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Ghee (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Ghee

Genitiv des Ghee

Dativ dem Ghee

Akkusativ das Ghee

[1] Ghee in der Dose

Nebenformen:

Ghi

Worttrennung:

Ghee, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ghee (Info)
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] in der indischen Küche verwendetes, aus Büffelmilch oder Kuhmilch gewonnenes, gereinigtes Butterfett

Herkunft:

Lehnwort aus dem Englischen vom Substantiv ghee → en zu Hindi घी (ghi) → hi, das auf Sanskrit घृत (ghṛtá) → sa „gereinigte Butter“ zurückgeht.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Butterschmalz

Oberbegriffe:

[1] Fett

Beispiele:

[1] Zunächst erhitzt er Ghee, ohne zu verraten, was das ist (geklärtes Butterfett aus der indischen Küche nämlich).[2]
[1] Auf einer Art Empore gießen grauhaarige Ministrantinnen in weißen Gewändern heiliges Ghee auf blütenbekränzte Lingamsteine.[3]
[1] An der Grazer Universitäts-Augenklinik wurde die Wirksamkeit des Augenbades mit Ghee beim sogenannten Sicca-Syndrom erstmals wissenschaftlich überprüft.[4]
[1] Laut ayurvedischer Medizin soll er die Samenproduktion anregen, und in Asien schwört man auf Spargelwurzeln, die mit Ghee (Butterschmalz) und Milch gekocht werden.[5]
[1] Zum Frühstück hat er gewürzte ayurvedische Cerealien mit Trockenfrüchten gegessen, die mit Ghee und Wasser gekocht werden.[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Ghee
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ghee
[1] canoonet „Ghee
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGhee
[1] Duden online „Ghee

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 508, Eintrag „Ghee“.
  2. von Siebeck: Falscher Hahn. Kochwettbewerb (2). In: Zeit Online. Nummer 38/2005, 15. September 2005, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 5. September 2014).
  3. Erhard Hobert: Die zwei Gesichter Kalis. In: Zeit Online. Nummer 47/1988, 18. November 1988, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 5. September 2014).
  4. Claudia Richter: Ayurveda: „Unschlagbar bei chronischen Krankheiten“. In: DiePresse.com. 9. November 2008, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 6. September 2014).
  5. Claudia Richter: Spargel: Gut für Gedächtnis und Gesicht. In: DiePresse.com. 13. April 2013, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 6. September 2014).
  6. Viktoria Großmann: Einmal auf null, bitte. Ayurveda-Koch Alexander Linder. In: sueddeutsche.de. 16. Juni 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 6. September 2014).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: gehe, Hege, hege