Gewinst

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Gewinst (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Gewinst

die Gewinste

Genitiv des Gewinsts
des Gewinstes

der Gewinste

Dativ dem Gewinst
dem Gewinste

den Gewinsten

Akkusativ den Gewinst

die Gewinste

Worttrennung:

Ge·winst, Plural: Ge·wins·te

Aussprache:

IPA: [ɡəˈvɪnst]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪnst

Bedeutungen:

[1] veraltet: durch irgendeine Aktivität (Geldanlage, Handel, Spiel, Wette, …) erzieltes Einkommen

Herkunft:

[1] „mittelniederdeutsch gewinst, Nebenform von Gewinn“.[1] Der Wortstamm Gewinn/gewinn- wurde mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -st abgeleitet (das gleiche wie in Brun-st, Gun-st, Kun-st).[2]

Synonyme:

[1] Gewinn

Oberbegriffe:

[1] Einkommen

Beispiele:

[1] „Die Herstellung von Lärm verteuert sich, die Preise für die vervollkommneten Kinderwaffen sind entsprechend höher, aber auch der Gewinst der Mutter je Pistole erhöht sich auf fünfzehn Prozent.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gewinst
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gewinst
[*] canoonet „Gewinst
[*] The Free Dictionary „Gewinst
[1] Duden online „Gewinst

Quellen:

  1. Siehe Duden online.
  2. Siehe etwa: Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Gunst“.
  3. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. Aufbau Verlag, Berlin/Weimar 1983, Seite 74.