Gegenwind

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Gegenwind (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Gegenwind

Genitiv des Gegenwinds
des Gegenwindes

Dativ dem Gegenwind
dem Gegenwinde

Akkusativ den Gegenwind

Worttrennung:

Ge·gen·wind, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈɡeːɡn̩ˌvɪnt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gegenwind (Info)

Bedeutungen:

[1] Wind von vorne, Wind aus der Richtung, in die eine Bewegung erfolgt
[2] übertragen: Widerstand gegen eigene Pläne

Herkunft:

Determinativkompositum aus der Präposition gegen und dem Substantiv Wind

Synonyme:

[2] Widerspruch, Widerstand

Gegenwörter:

[1] Rückenwind, Seitenwind
[2] Rückenwind, Unterstützung

Oberbegriffe:

[1] Wind

Beispiele:

[1] „Der Gegenwind war so stark, daß man auf den Schneeschuhen zurückgeworfen wurde; man mußte sie abschnallen, um nur vorwärtszukommen.“[1]
[1] „Nach mehr als zwei Wochen Fahrt ist es so weit, dass er sich über Gegenwind freut.“[2]
[1] „Als der Gegenwind stärker wurde und Khalil sich mit aller Kraft gegen den Flussgrund stemmte, bat ich ihn um das Paddel, das im Heck lag.“[3]
[2] Es gab heftigen Gegenwind für den Parteivorsitzenden aus den eigenen Reihen.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1, 2] heftiger, starker, leichter Gegenwind; Gegenwind haben, bekommen, spüren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Gegenwind
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gegenwind
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gegenwind
[1] canoonet „Gegenwind
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGegenwind

Quellen:

  1. Fritjof Nansen → WP: Auf Schneeschuhen übers Gebirge. In: Projekt Gutenberg-DE. Von Bergen nach Kristiania (URL).
  2. Dietmar Pieper: Das erste globale Netz. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 14-17, Zitat Seite 15.
  3. Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 174.