Gedinge

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Gedinge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Gedinge

die Gedinge

Genitiv des Gedinges

der Gedinge

Dativ dem Gedinge

den Gedingen

Akkusativ das Gedinge

die Gedinge

Worttrennung:

Ge·din·ge, Plural: Ge·din·ge

Aussprache:

IPA: [ɡəˈdɪŋə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gedinge (Info)
Reime: -ɪŋə

Bedeutungen:

[1] Bergbau, Landwirtschaft: Form der Lohnarbeit, bei der eine definierte Arbeits- oder Stückleistung erbracht werden muss

Herkunft:

Synonyme:

[1] Akkord

Beispiele:

[1] „Dieser imaginäre Stachow ist längst eingedeutscht, aber seine Probleme existieren weiter. Der im Gedinge (Akkord) arbeitende Bergmann lebt ständig in der Sorge, die Abbaubedingungen könnten sich in einem Maße verschlechtern, daß er selbst bei kräftigem „Ranklotzen“ nicht genug Geld verdient. Und da hilft dann die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – Stachows bewährter Krankenschein.“[1]

Redewendungen:

[1] im Gedinge arbeiten

Wortbildungen:

Gedingelohn, Leibgedinge

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gedinge
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gedinge
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gedinge
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGedinge
[1] The Free Dictionary „Gedinge
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Gedinge
[*] canoonet „Gedinge
[1] Duden online „Gedinge
[1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 1298, Artikel „Gedinge“

Quellen:

  1. Die Zeit, 04.07.1975; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gedinge

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: geigend