Gedenkstein

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Gedenkstein (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Gedenkstein

die Gedenksteine

Genitiv des Gedenksteines
des Gedenksteins

der Gedenksteine

Dativ dem Gedenkstein
dem Gedenksteine

den Gedenksteinen

Akkusativ den Gedenkstein

die Gedenksteine

[1] der Boergermoor KZ-Gedenkstein

Worttrennung:

Ge·denk·stein, Plural: Ge·denk·stei·ne

Aussprache:

IPA: [ɡəˈdɛŋkˌʃtaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gedenkstein (Info)

Bedeutungen:

[1] gestalteter und öffentlich aufgestellter Steinblock, der an etwas oder jemanden erinnert

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Verbs gedenken und dem Substantiv Stein

Sinnverwandte Wörter:

[1] Denkmal, Ehrenmahl, Gedenktafel, Mahnmal, Mal, Memorial, Monument, Obelisk

Oberbegriffe:

[1] thematisch: Brauchtum, Tradition

Kurzformen:

[1] Denkstein

Beispiele:

[1] „Um 11:00 Uhr wurde am Hafen Strucklahnungshörn auf Nordstrand der Gedenkstein für die Seebestatteten von der Ideengeberin Rita Dethlefs im Beisein Ihres Chefs Sven Paulsen enthüllt.“[1]
[1] „Erst sechs Jahre später wurde in Babij Jar ein kleiner Gedenkstein niedergelegt.“[2]
[1] „Heute steht dort eine sowjetische Skulptur aus Beton, die den Gedenkstein des Briten ersetzt.“[3]
[1] „Auf dem Weg zum Schiff entdecken wir an der Rheinpromenade einen Gedenkstein mit bronzener Platte für den großen französischen Romancier Victor Hugo, der auf seiner Rheinreise im Oktober 1840 die Stadt besuchte.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gedenkstein
[1] canoo.net „Gedenkstein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGedenkstein
[1] The Free Dictionary „Gedenkstein
[1] Duden online „Gedenkstein
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gedenkstein

Quellen:

  1. Der Gedenkstein: Gedenken mit Blick zum Horizont www.adler-schiffe.de, abgerufen am 18. Oktober 2014
  2. Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther. Geschichten. Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42404-9, Seite 190.
  3. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 178. Norwegisches Original 2016.
  4. Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 136.