Gebräu

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Gebräu (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Gebräu

die Gebräue

Genitiv des Gebräus
des Gebräues

der Gebräue

Dativ dem Gebräu
dem Gebräue

den Gebräuen

Akkusativ das Gebräu

die Gebräue

Worttrennung:

Ge·bräu, Plural: Ge·bräue

Aussprache:

IPA: [ɡəˈbʁɔɪ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gebräu (Info)
Reime: -ɔɪ̯

Bedeutungen:

[1] gebrautes Getränk, besonders Bier
[2] meist abwertend: (minderwertiges, nicht wirklich gelungenes) Getränk
[3] meist abwertend: eine (üble) Mischung

Synonyme:

[2] Gesöff

Oberbegriffe:

[1, 2] Getränk

Beispiele:

[1] Regionale Bierbrauer wollen ihr Gebräu unter Heimatschutz stellen.[1]
[1] Anderswo im Amazonas werden DMThaltige Pflanzen, wie Psychotria veridis, dem als Ayahuasca oder Yagé bekannten Gebräu zugesetzt.[2]
[2] Dieses Gebräu ist unser erster Versuch, selbst einen Obstwein herzustellen.
[2] Dieses Gebräu soll Kaffee sein? Das kannst du selber trinken.
[3] „In Ländern wie Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten vermengen sich Demografie, Gerontokratie und Melancholie zu einem gefährlichen Gebräu.[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] dieses Gebräu

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gebräu
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGebräu
[2, 3] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 8. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2006, ISBN 978-3-577-10241-4, DNB 974499498, Stichwort: Gebräu.

Quellen:

  1. Regionale Bierbrauer wollen ihr Gebräu unter Heimatschutz stellen
  2. Der psychedelische Reiseführer, D.M. Turner. Abgerufen am 1. Oktober 2015.
  3. Clemens Höges, Bernhard Zand, Helene Zuber: Auf dem Vulkan. In: DER SPIEGEL 4, 2011, S. 84-87, Zitat: S. 84/87.