Futhark

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Futhark (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Futhark

die Futharke

Genitiv des Futharks

der Futharke

Dativ dem Futhark

den Futharken

Akkusativ das Futhark

die Futharke

Worttrennung:
Fu·thark, Plural: Fu·thar·ke

Aussprache:
IPA: [ˈfuːθaʁk]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Germanistik: Bezeichnung für das Alphabet, das aus den germanischen Runen besteht. Die ersten Schriftzeichen des Runenalphabets stehen für "f", "u", "th", "a", "r" und "k"; daher heißen diese Runenalphabete auch Futhark.

Synonyme:
[1] Runenalphabet, Runenreihe

Oberbegriffe:
[1] Schriftzeichen, Schrift

Unterbegriffe:
[1] älteres Futhark, jüngeres Futhark

Beispiele:
[1] Es gab mehrere verschiedene Futharke.
[1] Auf Runensteinen findet man Inschriften, die mit den Schriftzeichen des Futharks geschrieben sind.
[1] „Das ältere Futhark ist uns authentisch auf einigen Runendenkmälern des 5. und 6. Jahrhunderts überliefert.“[1]
[1] „Die eingangs wiedergegebenen Runenzeichen des älteren Futhark stellen eine Idealform dar.“[2]
[1] „Auf einigen Medaillons ist das gesamte Futhark eingeprägt, das Runen-Alphabet.“[3]

Wortbildungen:
[1] Futhark-Inschrift

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Futhark
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Futhark
[1] canoonet „Futhark
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Futhark“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Wolfgang Krause, mit Beiträgen von Herbert Jankuhn: Die Runeninschriften im älteren Futhark. I. Text. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1966, S. 2. Abkürzung aufgelöst.
  2. Klaus Düwel: Runenkunde. Dritte, vollständig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, Seite 6. ISBN 3-476-13072-4.
  3. Gesa Gottschalk: Zeichen und Rätsel. In: GEOEPOCHE 34, 2008, Seite 97-101, Zitat Seite 100.