Fundus

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Fundus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Fundus

Genitiv des Fundus

Dativ dem Fundus

Akkusativ den Fundus

Worttrennung:

Fun·dus, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈfʊndʊs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fundus (Info)

Bedeutungen:

[1] Menge, Sammlung von Gegenständen
[2] Gesamtheit der verfügbaren Kenntnisse

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von lateinisch fundus → la „Grund, Boden“ entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bestand, Vorrat, Archiv
[2] Grundlage, Grundstock

Beispiele:

[1] Das Theater hat einen beachtlichen Fundus an Requisiten.
[1] „Mit einem großen Fundus dieser meist mit dem Bleistift oder einem Füller gemachten Aufzeichnungen kehrte ich nach Köln zurück.“[2]
[1] „Wir konnten also bei der Gründung unseres Instituts 1980 auf einen soliden Fundus und unbelastete Voraussetzungen zurückgreifen.“[3]
[2] „Er kann aus einem großen Fundus an Erfahrung schöpfen, hat Überzeugungen, die nun in die Zeit passen.“[4]

Wortbildungen:

fundieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Fundus
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fundus
[?] canoonet „Fundus
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFundus
[1, 2] The Free Dictionary „Fundus

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993. Stichwort: Fundus. ISBN 3-423-03358-4.
  2. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 8.
  3. »Traumtänzer sind wir nicht…«. Gespräch mit Karl Dedecius, Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 3, 1992, Seite 15-19, Zitat Seite 16.
  4. Christian Schwägerl: Im Töpfer-Kurs. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 13, 2011, Seite 28-29, Zitat Seite 28.