Fresser

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Fresser (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Fresser

die Fresser

Genitiv des Fressers

der Fresser

Dativ dem Fresser

den Fressern

Akkusativ den Fresser

die Fresser

Worttrennung:

Fres·ser, Plural: Fres·ser

Aussprache:

IPA: [ˈfʀɛsɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fresser (Info)
Reime: -ɛsɐ

Bedeutungen:

[1] Person, die unmäßig Nahrung zu sich nimmt
[2] Landwirtschaft: junges Rind im Alter zwischen 4 Monaten und 1 Jahr

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch vreʒʒer, althochdeutsch freʒʒo, belegt seit dem 12. Jahrhundert, im Kompositum filufreʒʒo bereits im 10. Jahrhundert[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Vielfraß

Oberbegriffe:

[1] Person
[2] Rind

Unterbegriffe:

[1] Menschenfresser

Beispiele:

[1] „Alexandria als Ameisenhaufen, in dessen Gewimmel einige Geflügelte geduldet werden. Was für diese der Eros, das ist Sprache und Darstellung eines höheren Lebens für den Gebildeten. Wird er als Müßiggänger und unnötiger Fresser entlarvt, droht ihm und seinesgleichen der Drohnenmord, die Ausrottung.“[2]
[2] „Die respiratorische Form der BHV-1-Infektion betrifft meist Fresser und Jungrinder, seltener ältere Tiere.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Hausrind
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fresser
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFresser
[1] The Free Dictionary „Fresser
[1, 2] Duden online „Fresser

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „fressen“.
  2. Ernst Jünger: Sämtliche Werke. Erste Abteilung, Tagebücher VII, Band 20, Strahlungen V, Siebzig verweht III, Zweiter Supplement-Band. Klett-Cotta, Stuttgart 2000. ISBN 978-3608935363. Seite 419/420 (zitiert bei Google Books)
  3. Tiergesundheits- und Tierkrankheitslehre, Seite 297