Forschungsreise

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Forschungsreise (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Forschungsreise

die Forschungsreisen

Genitiv der Forschungsreise

der Forschungsreisen

Dativ der Forschungsreise

den Forschungsreisen

Akkusativ die Forschungsreise

die Forschungsreisen

Worttrennung:

For·schungs·rei·se, Plural: For·schungs·rei·sen

Aussprache:

IPA: [ˈfɔʁʃʊŋsˌʀaɪ̯zə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Forschungsreise (Info)

Bedeutungen:

[1] Reise zur wissenschaftlichen Forschung

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Forschung und Reise mit dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Expedition

Sinnverwandte Wörter:

[1] Entdeckungsreise

Oberbegriffe:

[1] Reise

Beispiele:

[1] „Auf der 43-tägigen Forschungsreise, die drei Teams — Mikrobiologen, Geologen und Geochemiker — von Costa Rica über die Galapagos-Inseln bis nach Hawaii führte, haben sich die Geoforscher aus Potsdam das Leben im Meeresboden genauer angeschaut.“[1]
[1] „Seine Forschungsreise verändert das Weltbild der alten Griechen ebenso gründlich wie die Persien- und Indien-Feldzüge seines Zeitgenossen Alexander des Großen.“[2]
[1] „Das zweite Entdeckungszeitalter, das die großen, weltumspannenden Forschungsreisen von Cook bis Humboldt umgreift, wurde abgelöst durch ein Zeitalter der Rekorde.“[3]
[1] „Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungsreise kamen der praktischen und wirtschaftlichen Erschließung Kameruns für Deutschland zugute.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Forschungsreise
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Forschungsreise
[1] canoo.net „Forschungsreise
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonForschungsreise
[*] The Free Dictionary „Forschungsreise
[1] Duden online „Forschungsreise

Quellen:

  1. Heike Kampe: Leben am Limit. In: Portal Wissen. Das Forschungsmagazin der Universität Potsdam. Nummer 1/2013, ISSN 2194-4237, Seite 25
  2. Kristina Marold: Dunkles Sumpfland. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 81-92, Zitat Seite 81.
  3. Christof Hamann, Alexander Honold: Kilimandscharo. Die deutsche Geschichte eines afrikanischen Berges. Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8031-3634-3, Seite 40.
  4. Albert Gouaffo: Wissens- und Kulturtransfer im kolonialen Kontext. Das Beispiel Kamerun - Deutschland (1884 - 1919). Königshausen & Neumann, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3754-2, Seite 57f.