Fluchtpunkt

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Fluchtpunkt (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Fluchtpunkt

die Fluchtpunkte

Genitiv des Fluchtpunktes
des Fluchtpunkts

der Fluchtpunkte

Dativ dem Fluchtpunkt
dem Fluchtpunkte

den Fluchtpunkten

Akkusativ den Fluchtpunkt

die Fluchtpunkte

[1] nicht nur in einer Zeichnung, sondern auch in Fotografien, kann der Raum im Fluchtpunkt verschmelzen (hier: dem Aufgang

Worttrennung:

Flucht·punkt, Plural: Flucht·punk·te

Aussprache:

IPA: [ˈflʊxtˌpʊŋkt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fluchtpunkt (Info)

Bedeutungen:

[1] Punkt in einem perspektivischen Bild, in dem alle Linien zusammenlaufen, die in der realen Welt parallel verlaufen
[2] Zufluchtstätte

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Flucht und Punkt

Beispiele:

[1] „Als Fluchtpunkt angelegt, steht der alte Brunnentempel in der Mitte des Parks.“[1]
[2] „Einer seiner Fluchtpunkte jener Jahre war Wismar.“[2]
[2] „Bleibt als Fluchtpunkt die Auslandsexpansion, die vor allem Aldi und Lidl seit langem mit wechselndem Erfolg betreiben.“[3]
[2] Das ach so steuerehrliche Deutschland aber sei, so der Bericht, zum beliebten Fluchtpunkt von Schweizer Steuerbetrügern aufgestiegen.[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Fluchtpunkt
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fluchtpunkt
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFluchtpunkt
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Fluchtpunkt
[*] canoonet „Fluchtpunkt
[1] Duden online „Fluchtpunkt

Quellen:

  1. Quelle: www.nw-news.de, 2011-01-17; zitiert nach: Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFluchtpunkt
  2. Jan Schulz-Ojala: Alfred Andersch: Fluchtpunkt Sansibar. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 1, 1992, Seite 5-12, Zitat Seite 10.
  3. Klaus Wieking: Fluchtpunkt: Auslandsexpansion. In: sueddeutsche.de. 28. Dezember 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 27. Februar 2016).
  4. Dirk Kaufmann: Steueroasen - Steuerparadies Deutschland. Wer viel Geld verdient, aber möglichst wenig Steuern bezahlen möchte, der weicht in eine Steueroase aus: zum Beispiel Deutschland, wo die Behörden ein großes Herz haben für Leute, die ihre Steuern kreativ gestalten. In: Deutsche Welle. 7. November 2013 (URL, abgerufen am 28. August 2016).