Fleischhauermesser

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Fleischhauermesser (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Fleischhauermesser

die Fleischhauermesser

Genitiv des Fleischhauermessers

der Fleischhauermesser

Dativ dem Fleischhauermesser

den Fleischhauermessern

Akkusativ das Fleischhauermesser

die Fleischhauermesser

Worttrennung:

Fleisch·hau·er·mes·ser, Plural: Fleisch·hau·er·mes·ser

Aussprache:

IPA: [ˈflaɪ̯ʃhaʊ̯ɐˌmɛsɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fleischhauermesser (Info)

Bedeutungen:

[1] Österreich: ein großes Messer zum Zerteilen von Schlachttieren

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Fleischhauer und Messer

Beispiele:

[1] „Hat sich Richard Gerstl wirklich, als er vor jenem Spiegel, an der er alle seine Selbstporträts gemalt hat, die Schlinge um den Hals legte, zuvor ein Fleischhauermesser ins Herz gestoßen?“[1]
[1] „Wiederholte drohende Aufforderungen von seiner Seite bewogen seine Gattin, einmal nach Lugano zu kommen, wo er ihr bei verschlossenen Thüren mit einem blanken Fleischhauermesser drohend die Zusage erpreßte, daß sie beim Notar P. eine Urkunde über den Rückverkauf des Hauses unterschreiben werde.“[2]
[1] „Sie griff zu einem seiner Fleischhauermesser und stieß es ihm in die Brust.“[3]
[1] „Was sich hinter Oskars Gedankenpause eigentlich verbirgt, erfährt der Zuschauer dann im 6. Bild, das an denselben Schauplatz zurückführt, und wo dann auch wieder das Fleischhauermesser in Aktion tritt: Oskar lächelt.“[4]
[1] „Während die Köchinnen die französische Nationalhymne (‚La Marseillaise‘) singen, wird ein männlicher Revolutionär in Form einer Puppe (die Andreas Baader darstellt) von der einen Köchin mit einem Fleischhauermesser geköpft und in den Topf geworfen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

Quellen:

  1. Dietmar Grieser: Das späte Glück. Amalthea Signum, Wien 2017 (Zitiert nach Google Books)
  2. Eduard Herbst: Die grundsätzlichen Entscheidungen des k.k. obersten Gerichtshofes über zweifelhafte Fragen des allgemeinen österreichischen Strafrechtes. Friedrich Manz, Wien 1858, Seite 195 (Zitiert nach Google Books)
  3. Inge Rowhani-Ennemoser: Kleine Diebinnen läßt man niemals laufen. Verein Wiener Frauenverlag, 1982, Seite 59 (Zitiert nach Google Books)
  4. Maske und Kothurn. Band 28, H. Böhlaus Nachf., 1982, Seite 231 (Zitiert nach Google Books)
  5. Peter Clar, Christian Schenkermayr: Theatrale Grenzgänge. Praesens-Verlag, 2008, Seite 340 (Zitiert nach Google Books)