Film- und Bühnencosmetologe

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Film- und Bühnencosmetologe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Film- und Bühnencosmetologe die Film- und Bühnencosmetologen
Genitiv des Film- und Bühnencosmetologen der Film- und Bühnencosmetologen
Dativ dem Film- und Bühnencosmetologen den Film- und Bühnencosmetologen
Akkusativ den Film- und Bühnencosmetologen die Film- und Bühnencosmetologen
Anmerkung:
Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt in ihren redaktionellen Berufsinformationen im Archiv den Film- und Bühnencosmetologen als Synonym zur Tätigkeitsbeschreibung von Diplom-Designer Fachrichtung Maskenbild.[1]

Worttrennung:

Film- und Büh·nen·cos·me·to·lo·ge, Plural: Film- und Büh·nen·cos·me·to·lo·gen

Aussprache:

IPA: [fɪlmʔʊntˈbyːnənkɔsmetoˌloːɡə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Film- und Bühnencosmetologe (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die spezielle Schminktechniken beherrscht, die in der Vorproduktion den Look entwirft und ausarbeitet, wie Haare und Make-up aussehen werden und für die haar- und make-up-technische Umsetzung während der Produktion verantwortlich ist[2]

Herkunft:

Film- und Bühnencosmetologe ist eine deutsche Wortneuschöpfung aus dem Jahr 1979 für eine deutsche Berufsbezeichnung.[3][4][5][6] Die Berufsbezeichnung Film- und Bühnencosmetologe ist der Klassifikation der Berufe 2010 (überarbeitete Fassung 2020) zugeordnet und in die Berufsuntergruppe der Berufe in der Maskenbildnerei (in fachlich ausgerichtete Tätigkeiten) eingeteilt und setzt sich aus den Berufsgattungen Filmcosmetologe und Bühnencosmetologe[7] zusammen.

Weibliche Wortformen:

[1] Film- und Bühnencosmetologin

Oberbegriffe:

[1] Maskenbildner

Beispiele:

[1] „Dann ist das das Hobby?“, fragt der Fernsehjournalist das junge Talent. „Nein, ich mach gerade eine Ausbildung dafür als Film- und Bühnencosmetologe und da ist Bodypainting mit drin.“[8]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Film- und Bühnencosmetologe

Quellen:

  1. Berufsinformationen im Archiv der Bundesagentur für Arbeit zur Tätigkeitsbeschreibung von Diplom-Designer/Diplom-Designerin (FH) Fachrichtung Maskenbild. In: Bundesagentur für Arbeit. 23. Februar 2007, abgerufen am 18. Februar 2022.
  2. Klassifikation der Berufe 2010 — überarbeitete Fassung 2020, Band 2: Definitorischer und beschreibender Teil. In: Bundesagentur für Arbeit (zur Berufsklassifikationsnummer 82342 zu den Berufsgattungen Filmcosmetologe und Bühnencosmetologe in der Berufsuntergruppe 8234 der Berufe in der Maskenbildnerei). November 2021, Seite 1185-1186, abgerufen am 10. März 2022.
  3. Journalistin Jutta W. Thomasius: Haute Couture für's Gesicht kommt ohne Skalpell und Implantate aus. In: Frankfurter Neue Presse. 12. September 1997, Seite 2, abgerufen am 11. März 2022.
  4. 20 Jahre Film- und Bühnencosmetologie. In: Fachzeitschrift KOSMETIK international (Tessner-Verlag) zu Zeiten von Monika Jettkowski. August 1998, Seite 198, abgerufen am 11. März 2022.
  5. Journalistin Jutta W. Thomasius: Kosmetik-Trend 98 - Kleopatra lässt grüssen. In: Frankfurter Neue Presse. 10. September 1998, Seite 4, abgerufen am 11. März 2022.
  6. Hajo Dröll: Marktnischen, Frauendomänen und ganz Spezielles Vier kleine, aber sehr markante Sparten des Frankfurter Weiterbildungsmarktes. In: Frankfurter Rundschau. 25. Mai 2000, abgerufen am 11. März 2022.
  7. Klassifikation der Berufe 2010 — überarbeitete Fassung 2020, Band 1: Systematischer und alphabetischer Teil mit Erläuterungen. In: Bundesagentur für Arbeit (zur Berufsklassifikationsnummer 82342 zu den Berufsgattungen Filmcosmetologe und Bühnencosmetologe in der Berufsuntergruppe 8234 der Berufe in der Maskenbildnerei). November 2021, Seite 111, 240, 283, 342, abgerufen am 17. Februar 2022.
  8. Kathrin Stihl im Fernsehinterview. In: Fernsehsender SAT.1. Mitte der 1990er Jahre in Frankfurt am Main, abgerufen am 27. Februar 2022.