Fiebermittel

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Fiebermittel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Fiebermittel

die Fiebermittel

Genitiv des Fiebermittels

der Fiebermittel

Dativ dem Fiebermittel

den Fiebermitteln

Akkusativ das Fiebermittel

die Fiebermittel

Worttrennung:

Fie·ber·mit·tel, Plural: Fie·ber·mit·tel

Aussprache:

IPA: [ˈfiːbɐˌmɪtl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fiebermittel (Info)

Bedeutungen:

[1] Medizin: Arzneimittel zur Senkung von Fieber
[2] Medizin, selten: Arzneimittel zur Erzeugung von Fieber als Heilmethode

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Fieber und Mittel

Synonyme:

[1] fachsprachlich: Antipyretikum
[2] fachsprachlich: Pyretikum

Oberbegriffe:

[1, 2] Mittel

Beispiele:

[1] „Ab Mitte des 19. Jahrhunderts versuchte man, das teure Chinin durch billigere und/oder wirksamere Derivate zu ersetzen. Dadurch erhielt man 1856 das giftige Abbauprodukt Chinolin, das man wiederum zur Erforschung weiterer Fiebermittel verwendete.“[1]
[1] „Die Reiseapotheke sollte ganz besonders sorgfältig gepackt sein, ein Fiebermittel in der Dosierung für Kinder von zu Hause mitnehmen, desgleichen Nasen- und Ohrentropfen.“[2]
[1] „In ihrem Haus bewahrte sie ein Pulver auf, das sie aus der getrockneten Rinde des Weidenbaums gewonnen hatte. Sie verwendete es als Fiebermittel.“[3]
[2] „Der Arsenik, für das korrosivste aller Gifte gehalten, gab man sogar als Fiebermittel den Kranken.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Fiebermittel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fiebermittel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Fiebermittel
[1] The Free Dictionary „Fiebermittel
[1, 2] Duden online „Fiebermittel
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Fiebermittel

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Chinin“ (Stabilversion)
  2. Edda Neumann-Adrian, Michael Neumann-Adrian, Gabriel Neumann: Rajasthan mit Agra und Delhi. Iwanowski´s Reisebuchverlag, 2010, ISBN 978-3-933041-62-3, Seite 118 (Zitiert nach Google Books)
  3. Werner Ryser: Walliser Totentanz: Roman. Nagel & Kimche, 2015, ISBN 978-3-312-00662-5, Seite 185 (Zitiert nach Google Books)
  4. A. K. Hesselbach (Herausgeber): Bibliothek der deutschen Medicin und Chirurgie. 2, 1831, Seite 108 (Zitiert nach Google Books)