Feldzeichen

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Feldzeichen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Feldzeichen

die Feldzeichen

Genitiv des Feldzeichens

der Feldzeichen

Dativ dem Feldzeichen

den Feldzeichen

Akkusativ das Feldzeichen

die Feldzeichen

Worttrennung:

Feld·zei·chen, Plural: Feld·zei·chen

Aussprache:

IPA: [ˈfɛltˌt͡saɪ̯çn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Feldzeichen (Info)

Bedeutungen:

[1] militärisches Erkennungszeichen in Form einer Figur, Flagge, Standarte …

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Feld (Kurzwort für Schlachtfeld) und Zeichen

Beispiele:

[1] „Als der Statthalter Marcus Lollius den Eindringlingen mit einer Legion entgegentritt, wird er vernichtend geschlagen und verliert sogar das Feldzeichen, den Legionsadler - ein Schock für die seit Cäsar wieder siegesgewohnten Römer.“[1]
[1] „Daß die Kelten aber nicht nur wild und blindlings auf ihre Gegner einstürmten, wie ihre Feinde behaupteten, sondern auch geordnet angreifen und kämpfen konnten, zeigen Feldzeichen mit Tierdarstellungen, Fahnen an Lanzen mit verzierten Lanzenspitzen und lange Signalhörner mit Schalltrichtern in Form eines Tierkopfes.“[2]
[1] „Die Mannschaft hatte sich befehlsgemäß mit Feldzeichen geschmückt, bei der Verlautbarung des Sieges wurde ein Hurra ausgebracht.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Feldzeichen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Feldzeichen
[*] canoonet „Feldzeichen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFeldzeichen
[1] Duden online „Feldzeichen

Quellen:

  1. Kristina Marold: Dunkles Sumpfland. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 81-92, Zitat Seite 91.
  2. Peter Kolb: Wer waren die Kelten?. Juniorkatalog. 2. Auflage. Museums-Pädagogisches Zentrum, München 1994, ISBN 3-9298-6200-X, Seite 44.
  3. Egon Erwin Kisch: Schreib das auf, Kisch!. Ein Kriegstagebuch. Aufbau Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-351-03557-0, Seite 88. Textgrundlage 1914/15.