Feingefühl

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Feingefühl (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Feingefühl
Genitiv des Feingefühls
Dativ dem Feingefühl
Akkusativ das Feingefühl

Worttrennung:

Fein·ge·fühl, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈfaɪ̯nɡəˌfyːl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Feingefühl (Info)

Bedeutungen:

[1] Fähigkeit, auf die Gefühle anderer Personen rücksichtsvoll eingehen zu können

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv fein und dem Substantiv Gefühl

Sinnverwandte Wörter:

[1] Zartgefühl, Taktgefühl, Takt, Fingerspitzengefühl, Sensibilität, Einfühlungsvermögen

Beispiele:

[1] Als Schlichter muss man besonders viel Feingefühl gegenüber den zerstrittenen Parteien an den Tag legen.
[1] Man warf schon manchem US-amerikanischen Staatsoberhaupt mangelndes Feingefühl vor.
[1] „Trotz der Skrupellosigkeit, die man für so eine Karriere benötigte, galt er als Mann mit Feingefühl.“[1]
[1] „Er wußte Hedwigs Feingefühl zu schätzen, die Frau verstand es, sich ganz und gar in seine Künstler-Psyche hineinzuversetzen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Feingefühl
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Feingefühl
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Feingefühl
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFeingefühl
[1] The Free Dictionary „Feingefühl
[1] Duden online „Feingefühl

Quellen:

  1. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 60.
  2. Gerhard Zwerenz: Berührungen. Geschichten vom Eros des 20. Jahrhunderts. Originalausgabe, Knaur, München 1983, ISBN 3-426-02505-1, Seite 19.