Fechtart

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Fechtart (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Fechtart

die Fechtarten

Genitiv der Fechtart

der Fechtarten

Dativ der Fechtart

den Fechtarten

Akkusativ die Fechtart

die Fechtarten

Worttrennung:

Fecht·art, Plural: Fecht·ar·ten

Aussprache:

IPA: [ˈfɛçtˌʔaːɐ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fechtart (Info)

Bedeutungen:

[1] Art einer Truppengattung, den Streitkräften eines Staates oder eines Volkes, Krieg zu führen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbes fechten und dem Substantiv Art

Synonyme:

[1] Fechtweise, Kampfesweise, Kriegsart

Oberbegriffe:

[1] Taktik

Beispiele:

[1] „- Wenn wir uns ein festes Ziel setzen und alle Kräfte aufwenden, uns den Landesverhältnissen und der Fechtart anzupassen, dann kann uns der Hottentott nicht widerstehen, weil er als Mensch weniger gilt als wir.“[1]
[1] „Táktik (grch., ‚Aufstellungslehre‘), Lehre von der Verwendung der Truppen im und zum Gefecht; die niedere T. lehrt die Fechtart der einzelnen Waffengattungen, die höhere T. den Gebrauch der verbundenen Waffen.“[2]
[1] „Aber wir wissen schon von Marathon her: wenn man die Bewaffnung und Fechtart der streitenden Heere kennt, so ist das Gelände ein so wichtiges und beredtes Zeugnis über den Charakter einer Schlacht, daß man es wagen darf, da ja auch der Ausgang keinem Zweifel unterliegt, den Verlauf in seinem allgemeinen Gange zu rekonstruieren.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Fechtart
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fechtart

Quellen:

  1. Hans Grimm: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 658.
  2. o. A.: T. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 2403.
  3. Hans Dellbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 9309.