Ethnographikum

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Ethnographikum (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Ethnographikum

die Ethnographika

Genitiv des Ethnographikums

der Ethnographika

Dativ dem Ethnographikum

den Ethnographika

Akkusativ das Ethnographikum

die Ethnographika

Worttrennung:

Eth·no·gra·phi·kum, Plural: Eth·no·gra·phi·ka

Aussprache:

IPA: [ɛtnoˈɡʁaːfikʊm], [etnoˈɡʁaːfikʊm]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] meist Plural: Gegenstand, der aus einem anderen Land mitgebracht wurde und der typisch für die dortige Kultur ist  •  Diese Bedeutungsangabe sollte ergänzt werden.

Beispiele:

[1] „Sein Tod lag erst ein paar Wochen zurück, und Karl Futterer hatte Johanna und der sechsjährigen Tochter Ilse nicht mehr als eine kärgliche Witwenrente hinterlassen und einige Säbel, Teppiche, Trinkhörner und andere Ethnographika aus Kasachstan und aus der Mongolei.“[1]
[1] „Das alte Gerät, welches in seiner Primitivität zunächst fast als afrikanisches Ethnographikum imponierte, besteht aus einem konischen, hohlen, siebenundvierzig Zentimeter langen, mit seitlichem Griff versehenen Holzstück […].“[2]
[1] „Im einzelnen wurden folgende Ethnographika ausgestellt: Geräte für den Ackerbau (Grabstock, Kurzspaten, Hacken), für die Viehzucht (Viehfessel, Kuhglocke, Viehzauber) und Fischfang (Ambadschfloß, Reusen) […].“[3]
[1] „Dazu kommen zweitens etwa 80 Ethnographika von den Eskimo und 12 von den Aleuten, die sowohl als gelegentliche Einzelstücke wie auch in verschiedenen größeren Sendungen eintrafen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Ethnographika
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ethnographika

Quellen:

  1. Christoph Keller: Der Schädelvermesser. Limmat Verlag, Zürich 1995, ISBN 978-3-85791-234-4, Seite 46
  2. Sigmund Freud (Herausgeber): Imago. Band 14, 1928, Seite 449
  3. Jahrbuch des Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Band 18, Akademie-Verlag, Berlin 1961, Seite 120
  4. Jahrbuch des Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Band 26-27, Akademie-Verlag, Berlin 1969, Seite 64