Espadrille

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Espadrille (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Espadrille die Espadrilles
Genitiv der Espadrille der Espadrilles
Dativ der Espadrille den Espadrilles
Akkusativ die Espadrille die Espadrilles
[1] Espadrilles

Worttrennung:

Es·pa·d·rille, Plural: Es·pa·d·rilles

Aussprache:

IPA: [ɛspaˈdʀiːj]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Espadrille (Info)

Bedeutungen:

[1] Kleidung: flacher Stoffschuh mit einer aus Pflanzenfasern geflochtenen Sohle

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch espadrille → fr entlehnt, das auf provenzalisch espardi(l)ho zurückgeht[1]

Oberbegriffe:

[1] Schuh

Beispiele:

[1] „Selbst Gucci, jene Marke, die noch aus jedem Mann einen Gigolo machte und bei der kein Hemd zu weit aufgeknöpft sein konnte, gibt sich im Sommer 2006 betont zurückhaltend. Patent gestrickte Pullover in Beige, weiße Hosen zu Espandrilles oder klassisch geschnittene Anzüge – die Kollektion verströmte soviel Sex-Appeal wie ein ‚Tagesschau‘-Sprecher.“[2]
[1] „Sie lachten beide, und nach einer Katzenwäsche war Stefan rasch angezogen, Shorts und weißes T-Shirt und Espadrilles an den Füßen.“[3]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Espadrille
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEspadrille
[1] The Free Dictionary „Espadrille
[1] Duden online „Espadrille
[*] canoo.net „Espadrille

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Espadrille“
  2. Marcus Luft: Die Herren sind ernüchtert. In: Welt Online. 10. Juli 2005, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 20. März 2013).
  3. Henning Mankell: Der Sandmaler. Roman. Paul Zsolnay Verlag, München 2017, ISBN 978-3-552-05854-5, Seite 54. Schwedisches Original 1974.