Enzephalitis

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Enzephalitis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Enzephalitis

die Enzephalitiden

Genitiv der Enzephalitis

der Enzephalitiden

Dativ der Enzephalitis

den Enzephalitiden

Akkusativ die Enzephalitis

die Enzephalitiden

Worttrennung:

En·ze·pha·li·tis Plural: En·ze·pha·li·ti·den

Aussprache:

IPA: [ɛnt͡sefaˈliːtɪs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Enzephalitis (Info)
Reime: -iːtɪs

Bedeutungen:

[1] Medizin: Entzündung, Erkrankung des Gehirns

Herkunft:

Ableitung vom gebundenen Lexem Enzephal- mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -itis, wobei Enzephal- auf griechisch ἐγκέφαλος (egképhalos) → grc „Gehirn“ zurückgeht[1]

Synonyme:

[1] Gehirnentzündung

Gegenwörter:

[1] Enzephalopathie

Oberbegriffe:

[1] Entzündung

Unterbegriffe:

Leukoenzephalitis, Meningoenzephalitis, Panenzephalitis, Polioenzephalitis

Beispiele:

[1] Er ist an Enzephalitis erkrankt.
[1] „Der Doktor erklärte uns heute bei der Visite, wie die Zunge bei dieser Enzephalitis aussieht.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

endemische Enzephalitis, indirekte Enzephalitis, parainfektiöse Enzephalitis, postinfektiöse Enzephalitis, postvakzinale Enzephalitis, reaktive Enzephalitis

Wortbildungen:

Frühsommer-Meningoenzephalitis, Pferdeenzephalitis (equine Enzephalitis), Zeckenenzephalitis

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gehirnentzündung
[1] canoonet „Enzephalitis
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEnzephalitis

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Enzephalitis“.
  2. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 96.