Entzug

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Entzug (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Entzug

die Entzüge

Genitiv des Entzuges
des Entzugs

der Entzüge

Dativ dem Entzug
dem Entzuge

den Entzügen

Akkusativ den Entzug

die Entzüge

Worttrennung:

Ent·zug, Plural: Ent·zü·ge

Aussprache:

IPA: [ɛntˈt͡suːk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Entzug (Info)
Reime: -uːk

Bedeutungen:

[1] das Wegnehmen, das Streichen einer Erlaubnis, zum Beispiel einer Lizenz
[2] im Zusammenhang mit Drogen, Kurzform von: Drogenentzug: die Zeit, in der man die Droge nicht mehr zuführt, obwohl der abhängige Körper danach verlangt

Herkunft:

von entziehen

Synonyme:

[1] Wegnahme, Untersagung, Verbot
[2] Entwöhnung, Drogenentzug

Unterbegriffe:

[1] Essensentzug, Freiheitsentzug, Führerscheinentzug, Geldentzug, Liebesentzug, Lizenzentzug, Schlafentzug, Sexentzug, Taschengeldentzug, Vermögensentzug, Wärmeentzug
[2] Zwangsentzug

Beispiele:

[1] Nach dem Entzug seiner Lizenz stand er vor dem Nichts.
[2] Der Entzug ist eine sehr schwere Zeit für den Patienten.
[2] Der kalte Entzug ist die Entwöhnung von einer Droge ohne Ersatzstoffe und geht oft mit körperlichen Schmerzen einher.
[2] „Mich von einem Arschloch auf Entzug abstechen zu lassen, das fehlte mir gerade noch.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] auf Entzug sein

Wortbildungen:

[2] Entzugserscheinung, Entzugsklinik, entzugswillig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Duden online „Entzug
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Entzug
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Entzug
[1, 2] canoonet „Entzug
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEntzug

Quellen:

  1. Michel Houellebecq: Lanzarote. 2. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 2017 (übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel), ISBN 978-3-8321-6354-9, Seite 67. Französisches Original 2000.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: entzügeln