Empfehlungsschreiben

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Empfehlungsschreiben (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Empfehlungsschreiben die Empfehlungsschreiben
Genitiv des Empfehlungsschreibens der Empfehlungsschreiben
Dativ dem Empfehlungsschreiben den Empfehlungsschreiben
Akkusativ das Empfehlungsschreiben die Empfehlungsschreiben

Worttrennung:

Emp·feh·lungs·schrei·ben, Plural: Emp·feh·lungs·schrei·ben

Aussprache:

IPA: [ɛmˈpfeːlʊŋsˌʃʀaɪ̯bn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Empfehlungsschreiben (Info)

Bedeutungen:

[1] Schreiben, in dem zugunsten einer Person eine Empfehlung ausgesprochen wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus Empfehlung, Fugenelement -s und Schreiben

Sinnverwandte Wörter:

[1] Empfehlungsbrief

Oberbegriffe:

[1] Schreiben

Beispiele:

[1] „Bei ihm braucht er kein Empfehlungsschreiben.“[1]
[1] „Csoma reiste drei Monate lang mit Allard und Ventura und trennte sich im April in Lahore von ihnen, kurz bevor die beiden Ranjit Singh ihre Empfehlungsschreiben vorlegten.“[2]
[1] „Aus diesem Grund war es in dieser Gruppe üblich, sich durch Schutzbriefe und Empfehlungsschreiben zu legitimieren.“[3]
[1] „Für den Rest des Weges stellt er dem Deutschen eine Art Empfehlungsschreiben aus, in dem er zur Toleranz gegenüber dem Andersgläubigen aufruft.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Empfehlungsschreiben
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Empfehlungsschreiben
[1] canoo.net „Empfehlungsschreiben
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEmpfehlungsschreiben
[1] The Free Dictionary „Empfehlungsschreiben
[1] Duden online „Empfehlungsschreiben

Quellen:

  1. Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1, Seite 63.
  2. Edward Fox: Der Mann, der zum Himmel ging. Ein Ungar in Tibet. Wagenbach, Berlin 2007, ISBN 978-3-8031-2578-1, Seite 39. Englisches Original 2001.
  3. Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42263-2, Zitat Seite 28.
  4. Claus Hecking: Der lange Weg nach Timbuktu. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 84-95, Zitat Seite 94.