Eisenatom

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Eisenatom (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Eisenatom

die Eisenatome

Genitiv des Eisenatoms

der Eisenatome

Dativ dem Eisenatom

den Eisenatomen

Akkusativ das Eisenatom

die Eisenatome

Worttrennung:
Ei·sen·atom, Plural: Ei·sen·ato·me

Aussprache:
IPA: [ˈaɪ̯zn̩ʔaˌtoːm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Eisenatom (Info)

Bedeutungen:
[1] Chemie: ein Atom des chemischen Elements Eisen

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Eisen und Atom

Oberbegriffe:
[1] Atom

Beispiele:
[1] Ein Eisenatom hat ungefähr die 56-fache Masse eines Wasserstoffatoms.
[1] „Auch Chlorophyll und Hämoglobin sind nach dieser Definition keine metallorganischen Verbindungen, da bei ihnen das zentrale Magnesium- bzw. Eisenatom von Stickstoffatomen koordiniert wird.“[1]
[1] „Das Eisenatom ist die Bindungsstelle für den Sauerstoff, den das Hämoglobin transportiert.“[2]
[1] „Dichter ließe sich ein Datenspeicher kaum packen: Ein internationales Forscherteam hat die Grundlagen geschaffen, um Bits jeweils in einzelnen Eisenatomen zu speichern.“[3]
[1] „Die Blöcke aus zwölf Eisenatomen lassen sich durch elektrischen Strom zwischen zwei Magnetisierungszuständen umschalten.“[4]
[1] „Die Göttinger Wissenschaftler verwendeten bei ihren Untersuchungen Kobalt- und Eisenatome, die sie mehrere atomare Lagen tief unter einer Kupferoberfläche vergruben.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEisenatom
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eisenatom

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Metallorganische Chemie“ (Stabilversion)
  2. Hämoglobin. In: Medizinisches Lexikon. Abgerufen am 6. Mai 2014.
  3. Datenspeicher gehen ins Netz. In: scinexx - Das Wissensmagazin. 18. März 2009, abgerufen am 6. Mai 2014.
  4. Der kleinste magnetische Datenspeicher der Welt. In: DESY Pressemeldungen. 13. Januar 2012, abgerufen am 7. Mai 2014.
  5. Forschungshighlight: Magnetische Atome unter der atomaren Lupe. Georg-August-Universität Göttingen, abgerufen am 7. Mai 2014.