Dyschromatopsie

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dyschromatopsie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Dyschromatopsie die Dyschromatopsien
Genitiv der Dyschromatopsie der Dyschromatopsien
Dativ der Dyschromatopsie den Dyschromatopsien
Akkusativ die Dyschromatopsie die Dyschromatopsien

Worttrennung:

Dys·chro·ma·t·op·sie, Plural: Dys·chro·ma·t·op·si·en

Aussprache:

IPA: [dʏskʁomatɔˈpsiː]
Hörbeispiele:
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Medizin: angeborene oder erworbene Störung der Wahrnehmung von Farben

Synonyme:

[1] Dyschromatopie, Farbenfehlsichtigkeit

Beispiele:

[1] „Man selbst hat vielleicht keine Probleme, aber die Menschen, die mit einer Dyschromatopsie leben müssen, können nur schwer die Farben rot und grün auseinander halten und erkennen deshalb nur ein schlichtes Grau.“[1]
[1] „Zentrale Störungen des Farbsehens werden als zerebrale Dyschromatopsie (Herabsetzung der fovealen Farbtonunterscheidung) bzw. Achromatopsie (Verlust der Farbwahrnehmung in einem Halbfeld [Hemiachromatopsie; vgl. Abschnitt 2.1] oder im gesamten Gesichtsfeld [vollständige Achromatopsie]) bezeichnet. Zentrale Störungen des Farbsehens finden sich typischerweise nach einer okzipito-temporalen Schädigung (mediale und laterale okzipito-temporale Gyri).“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dyschromatopsie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dyschromatopsie
[1] Duden online „Dyschromatopsie
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 276.
[1] Peter Reuters: Springer Klinisches Wörterbuch. Mit 2450 Abbildungen und Tabellen. 1. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, Seite 455.

Quellen:

  1. Daniel Huber: Dyschromatopsie - Rot-Grün Sehschwäche im Alltag. GRIN Verlag, 2012, ISBN 978-3-656-32016-6, Seite 3 (Zitiert nach Google Books)
  2. Johann Lehrner, Gisela Pusswald, Elisabeth Fertl, Wilhelm Strubreither, Ilse Kryspin-Exner: Klinische Neuropsychologie. Springer-Verlag, 2006, ISBN 978-3-211-32303-8, Seite 442 (Zitiert nach Google Books)