Dorfschule

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Dorfschule (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Dorfschule

die Dorfschulen

Genitiv der Dorfschule

der Dorfschulen

Dativ der Dorfschule

den Dorfschulen

Akkusativ die Dorfschule

die Dorfschulen

Worttrennung:

Dorf·schu·le, Plural: Dorf·schu·len

Aussprache:

IPA: [ˈdɔʁfˌʃuːlə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dorfschule (Info)

Bedeutungen:

[1] Schule in einem Dorf

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Dorf und Schule

Beispiele:

[1] „Mein Großvater besuchte eine Lehrerfortbildung und erhielt Ende 1946 eine Anstellung an einer Dorfschule in der Nähe von Schwerin.“[1]
[1] „Der Fleischersohn und der Bauernsohn müssen in die Dorfschule zurück.“[2]
[1] „Prompt schloss er die Dorfschule mit so guten Noten ab, dass er zur Weiterbildung das Gymnasium besuchen und anschließend an der philosophischen Fakultät der Universität Olmütz studieren durfte.“[3]
[1] „Sie ging auch in die Dorfschule von Herrn Gertz, nur in eine Klasse unter mir.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dorfschule
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dorfschule
[*] canoonet „Dorfschule
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDorfschule
[1] The Free Dictionary „Dorfschule
[1] Duden online „Dorfschule

Quellen:

  1. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 21. Erste Veröffentlichung 2008.
  2. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. Aufbau Verlag, Berlin/Weimar 1983, Seite 252.
  3. Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0, Zitat Seite 98. Englisch The Kingdom of Language, 2016.
  4. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 50.