Diskussion:kongenial

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Beispiel [2][Bearbeiten]

Ganz offensichtlich fehlt eine zweite Bedeutung des Wortes kongenial in diesem Eintrag, die allerdings existiert, wenn man das zweite Beispiel von Frank Schätzing betrachtet. Entweder muss also Schätzings Zitat raus, oder die zweite Bedeutung von kongenial gefunden werden...

Erledigt Erledigt Da das Beispiel keinen erkennbaren Bezug zu Bedeutung [1] hatte und Bedeutung [2] nicht existierte. Vielen Dank der dem unbekannten Teilnehmer. --Baisemain (Diskussion) 18:50, 1. Nov. 2008 (CET)

kongenial beschreibt meiner Meinung nach: Handlungen bzw. Ereignisse, die in ihrem Zusammenspiel erst zu einer genialen Gesamtleistung führen. Beispiel: die akrobatische Leistung eines Skydiving-Künstlers, die erst durch die geniale Kameraführung eines zweiten Springers zu erlebbarer Kunst wird. Beide Künste gemeinsam führen zu einem kon-genialen Gesamtwerk. (vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Rainer.mDiskussionBeiträge ° --08:36, 2. Okt. 2009 (CEST))


Einspruch: Kongenialialität kann sich ebenso gut in größter Dummheit abspielen, z.B. wenn der Skydiver sich mit seiner Reißleine stranguliert, während sich der Kameramann gleichzeitig mit seinem Gerät den Schädel einschlägt. Ungewöhnlicher Gebrauch, aber: Ein kongenialer Doppelunfall. Keine Ironie. Die beiden Idioten haben sich gleichzeitig geistesverwandt ums Leben gebracht.

Worauf ich hinaus will: Kongenial hat mit dem Sprachgebrauch von "genial" NICHTS zu tun. Dass ein synonymischer Gebrauch sich in den letzten Jahren eingeschlichen hat, ist bedauerlich. Dem muss man aber nicht noch Vorschub leisten.

Daher: kongenial bezeichnet das intuitiv gleichgerichtete Denken oder Handeln zweier oder mehrerer Menschen in unbewusster Abstimmung aufeinander (insofern hinkt mein Unfallbeispiel). Der Genialitätsgrad dieser Gedanken und Handlungen hat keinerlei Bewandtnis. (vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 92.75.193.9DiskussionBeiträge ° --10:44, 20. Nov. 2009 (CET))