Diskussion:dannen

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Literaturangaben[Bearbeiten]

Mir fehlen die vollständigen Literaturangaben: entweder vollständige Internet-Referenz oder vollständige bibliographische Angaben zur Druckversion. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 10:51, 3. Nov. 2016 (MEZ)

Ich hab mal versucht, ein Muster zu machen: Spezial:Diff/5215260. Gruß, Peter -- 10:58, 3. Nov. 2016 (MEZ)
Das wäre ok so, aber der Bearbeiter hat mehrfach solche unvollständigen Angaben gebracht. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:39, 3. Nov. 2016 (MEZ)
Ich weiß, aber ich wollte ihm auch etwas (Nach-)Arbeit überlassen. Gruß, Peter -- 12:08, 3. Nov. 2016 (MEZ)
@Dr. Karl-Heinz Best, @Peter Gröbner; Ja, die Angaben waren/sind unvollständig. Aber aus einem sicherlich nachvollziehbaren Grund: Eine Angabe wie jetzt "Ernst Moritz Arndt: Gedichte. Jazzybee, 2012" ist irreführend. Ernst Moritz Arndt lebte im 18. und 19. Jahrhundert (17xx-18yy), seine Werke stammen also nicht aus dem 21. Jahrhundert. Bei www.zeno.org/Literatur/M/Arndt,+Ernst+Moritz/Gedichte/Gedichte/Trost+in+Gott - das wurde als Quelle verwendet - wird 1912 als Jahreszahl angegeben. Das ist besser als 2012 (100 Jahre Unterschied), aber immer noch irreführend. Es könnte zwar sein, daß 1912 die Rechtschreibung angepaßt wurde (hier besonders wegen der II. Orthographische Konferenz), aber nur ein 1912 ohne weiteren Hinweis wäre weiterhin irreführend. books.google.de/books?id=H1phBwAAQBAJ ist von 2015, basiert auf der Sammlung von 1912 und merkt am Buchanfang an, wie bzw. wann Arndts Gedichte veröffentlicht wurden. Dort heißt es am Ende: "In seinem Todesjahr er schien [so!] die vollständige Sammlung seiner Gedichte: Berlin 1860". In dem Jazzybee-Werk wird der Tod 1860 ebenfalls erwähnt und dort heißt es zu dem Gedicht "1854". Zwischen 1854/1860 und 2012 liegen über 150 Jahre. nddg.de/gedicht/9179-Trost+in+Gott-Arndt.html und gedichte.xbib.de/Arndt_gedicht_Trost+in+Gott.htm erwähnen neben Autor und Titel nur die Jahreszahl 1854, derpostmann.blogspot.de/2014/07/gedichte-von-emarndt-trost-in-gott-41.html erwähnt nur Autor und Titel. Die Angabe der bloßen Jahreszahl könnte ebenfalls irreführend, ungenau oder falsch sein. Es kommt vor, daß Werke neu gedruckt werden und zum Teil wird dann auch die Schreibung geändert. Beispielsweise ist es in Goethes Heidenröslein manchmal "Röslein rot" und manchmal "Röslein roth". Das ursprüngliche Werk (1854) und spätere Drucke (1860, 1912, ...) könnten sich also unterscheiden.
Vielleicht könnte man etwas angeben wie "Ernst Moritz Arndt († 1860): ___ 1912, aus dem Gedicht Trost in Gott". Dann wüßte man, daß der Druck von 1912 ist und daß das Werk älter sein muß, also könnte man wissen, daß die Schreibung geändert worden sein könnte, der Sprachgebrauch älter ist und die Epoche (Barock, Romantik, ...) eine andere ist.
Es gibt aber auch andere Einträge mit ungenauen Quellenangaben, z.B. war in liegen ein Beispiel ohne Anführungsstriche und einfach nur " - (Schlager)" am Ende und in Flur und Kiel sind solche Beispiele noch vorhanden. -80.133.112.149 13:41, 3. Nov. 2016 (MEZ)
1. Du hast recht: Es gibt dieses Problem mit älteren Texten. Aber du gibst ja Zitate wieder, und man sollte vor dir erfahren, wo diese Zitate stehen. Ich glaube auch nicht, dass jemand, der hier mitarbeitet, nicht weiß, dass die Rechtschreibung sich mit der Zeit geändert hat. 2. Du hast nochmal recht: Es ist nicht nur ärgerlich, dass Zitate ohne Anführungsstriche gegeben werden, andererseits werden selbsterfundene Beispiele in Anführungsstriche gesetzt. Beides eigentlich unmöglich. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 16:14, 3. Nov. 2016 (MEZ)
Ich oder man gibt Zitate an. Was man oder andere dann bräuchten, wäre die Quelle. Quellen gibt man einerseits wegen des Urheberrechts an und andererseits, damit andere Personen, die Quelle finden können. Urheberrechtsschutz für Arndts Werke ist abgelaufen, also wäre der Grund hinfällig. Aus "Ernst Moritz Arndt: Trost in Gott" kann man mehr oder weniger die Quelle ablesen bzw. selbst suchen. Wenn man dann etwas findet (z.B. die oben erwähnten Internetseiten), könnten die Schreibungen anders sein. Wenn man genau die gleichen Schreibungen finden möchte, dann müßte man ggf. woanders suchen. Optimal ist es nicht, aber ich sehe das in diesem Fall nicht als großes Problem an, denn hier geht es um das Wort hinnen und nicht um Schreibungen (that oder tat?, daß oder dass?, d'rum oder drum?). Bei de.wikipedia.org/wiki/Das_Fräulein_stand_am_Meere#Text oder de.wikipedia.org/wiki/Hektorlied#Text gibt Wikipedia auch keine genaue Quelle für den Text an und die Internetseiten nddg.de/gedicht/9179-Trost+in+Gott-Arndt.html , gedichte.xbib.de/Arndt_gedicht_Trost+in+Gott.htm und derpostmann.blogspot.de/2014/07/gedichte-von-emarndt-trost-in-gott-41.html geben auch keine genaue Quelle an.
Möglichkeiten, die ich sehe:
  • Streichen der Beispiele. Wenn es durch z.B. Grimm belegt ist, braucht man sie nicht. Für den Leser sollte es aber mit Beispielen und ungenauen Quellenangaben besser sein als ohne Beispiele.
  • "Ernst Moritz Arndt: Trost in Gott (zitiert nach [Adresse Zeno.org])" - Oder: Zeno, zeno.org, www.zeno.org? Auf der Seite heißt es "Willkommen bei Zeno.org, Ihrer Volltextbibliothek." So kann man bei Zeno.org weitere Informationen finden. Würde man es aber von nddg.de/gedicht/9179-Trost+in+Gott-Arndt.html , gedichte.xbib.de/Arndt_gedicht_Trost+in+Gott.htm oder derpostmann.blogspot.de/2014/07/gedichte-von-emarndt-trost-in-gott-41.html zitieren, würde der Verweis nicht viel mehr Informationen liefern.
  • "Ernst Moritz Arndt († 1860): Werke. Teil 1: Gedichte. 1912, Seite 290-291, aus dem Gedicht Trost in Gott" - Schöner vielleicht ohne kleine Schreibung. Den Tod des Autors könnte man auch an anderer Stelle erwähnen wie "... 1912 (der Autor starb 1860)", aber das scheint mir weniger schön zu sein.
Meiner Meinung nach keine Möglichkeiten:
  • "Ernst Moritz Arndt: Gedichte. Jazzybee, 2012" - Das hat meiner Meinung nach im allgemeinen zwei Mängel. 1. So hätte man zwar eine spezielle Quelle zum Nachschlagen, aber so ist es schwieriger das Gedicht ganz allgemein zu finden. Mit der Angabe des Gedichttitels ist es viel leichter das Gedicht zu finden. Man könnte es dann mit anderen Schreibungen finden, aber in diesem Fall geht es ums Wort hinnen und da sind Schreibungen (that oder tat?, daß oder dass?, d'rum oder drum?) unwichtig. 2. Die 2012 ist irreführend. So könnte man sicher auch mittelhochdeutsche Texte mit einer Jahresangabe aus dem 21. Jahrhundert finden. Das wäre noch irreführender (wenn der Werktitel nicht etwas ist wie "Mittelhochdeutsche Gedichte aus dem 13. Jahrhundert"). 3. Speziell bei Jazzybee kann man noch kritisieren, daß sie wahrscheinlich keine Quelle angibt. Jazzybee kopiert etwas, will damit auch Geld verdienen, schreibt aber wahrscheinlich nicht deutlich, woher das Kopierte ist. Wahrscheinlich, denn bei Google heißt es am Ende der Vorschau "In dieser Leseprobe fehlen einige Buchseiten." und da könnte noch eine Quellenangabe folgen.
Gäbe es bei den Möglichkeiten eine Präferenz oder gibt es weitere Möglichkeiten?
-80.133.112.149 20:52, 3. Nov. 2016 (MEZ)
Wenn du ein Zitat bringst, dann gib doch einfach an, wo es in der Form, die du wiedergibst, steht. Bei Arndt 1912 fehlen Verlag + Ort. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 22:01, 3. Nov. 2016 (MEZ)