Diskussion:bramarbasieren

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Etymologie[Bearbeiten]

"...Das Wort hat einen Anklang ans dänische „Bram“ für Prahlerei....

...Beinhaltet aber auch das Subjektiv Bram oder das Bramsegel, also etwas ganz oben an der Spitze anbringen. -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bram

....der Schriftsteller Kurt Tucholsky meinte 1912 selbstkritisch: „Ich sollte erst schreiben und dann bramarbasieren.” Kann immer noch verwendet werden, wobei man dann selbst in den Ruf geraten könnte, mit seiner guten Bildung zu bramarbasieren....

....Der deutsche Gelehrte Johann Christoph Gottsched griff das Wort auf für die deutschen Übersetzung eines dänischen Lustspiels: „Bramarbas oder der großsprecherische Offizier”. So hielt es Einzug in den deutschen Sprachgebrauch: Schiller schimpfte im Wallenstein über den „Bramabas und Eisenfresser, der alle festen Schlösser einnehmen wollte“... http://retropedia.de/Wortgeschichte-Worterklaerung-Woher-kommt-das-Wort-Verwendung-des-Wortes.12.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=4

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) schreibt über bramarbasieren: sich aufspielen, prahlen

Bramarbasiere meint «grooss tue» u chunt im 18. Jarhundert uuf, u zwaar wiu 1710 eine het e Satiire gschribe, wo dr Bramarbas, eine, wo grooss tuet u hööch aagit, d Houptrouue schpiiut. Vor auuem dr Schpraachforscher Gottsched het de nächäär ds Wort bramarbasieren veraugemeineret. Dr Name Bramarbas chunt entwäder vo schpanisch bramar, das heisst «schreien», häär oder vo holändisch brammen, das heisst «prahlen». http://www.drs1.ch/www/de/drs1/160188.bramarbasieren.html


siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Bramarbas