Diskussion:an

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Andere Sprachen[Bearbeiten]

Ist der Verweis zu anderen Sprachen (nachprüfen kann ich nur Englisch) Sinnvoll??

das deutsch "an" und das englische "an" haben IMHO nicht sehr viel miteinander zu tun? --84.152.16.84 21:27, 30. Jan. 2006 (UTC)

Links unter "Andere Sprachen" wird immer genau das gleiche Wort verlinkt. Übersetzungen finden sich in der Übersetzungstabelle. --84.156.101.72 21:29, 30. Jan. 2006 (UTC)

Flensburg und umliegende Ortschaften[Bearbeiten]

„Anmerkung: Außerhalb Flensburgs (Petuhtantendeutsch) ist das Wort nicht deklinierbar und wird nur prädikativ verwendet.“

Das klingt so nach Flensburg und der Rest der Welt! Man sollte vielleicht schreiben, wie es in Flensburg ist, wie es dekliniert wird usw. Und dann gehört das in die Dialekttabelle bestenfalls auch mit einem gesondeterten Artikel. Das flenst dann wenigstens, so aber nicht. -- Acf :-) 05:45, 12. Jun. 2006 (UTC)

Französisch[Bearbeiten]

Für [3], die französische Übersetzung ist kein Wort: "am Sonntag" -> " dimanche". Wie schreibe ich das? Kipmaster 12:25, 12. Jun. 2006 (UTC)

Geht in dem Fall wohl leider nicht ;( Viele Grüße Pill δ 12:27, 12. Jun. 2006 (UTC)
Wie wärs mit "[3] -" oder "[3] nicht übersetzbar" oder sowas ähnlichem? Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 17:13, 12. Jun. 2006 (UTC)

[3] und [4][Bearbeiten]

Ich würde keinen Unterschied zwischen [3] und [4] sehen. Gerade "am Sonntag" ist doch kein Akkusativ, sondern Dativ, genau wie "an Weihnachten". Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 20:56, 12. Jun. 2006 (UTC)

So, 3 steht auch mit Dativ. Die Unterscheidung zwischen 3 und 4 wird bei den Übersetzungen gebraucht (in vielen dt. Dialekten heißt 4 "zu", 3 aber "am/an"), daher keine Zusammenführung. --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 07:22, 13. Jun. 2006 (UTC)
Ist das "zu" wirklich dialektal? Ich halte das für eine überregionale Ausdrucksweise, die aber vielleicht umgangssprachlich ist. Spontan fällt mir keine temporale Verwendung mit Akkusativ ein (lediglich Sätze, in denen der Akkusativ vom Verb bestimmt wird: Ich denke an einen Tag etc. Grammis kennt so eine (temp + Akk) Verwendung auch nicht: Grammis – Grammatisches Wörterbuch „an“ (Allerdings traue ich Grammis ja auch nicht 100%ig übern Weg) Gruß, --Jonas =) 07:48, 13. Jun. 2006 (UTC)

Nochwat: die Differenzierung zw. [3] und [4] hat nichts mit unterschiedlicher Bedeutung oder Verwendung von an zu tun, sondern mit den Eigenschaften des Bezugswortes, soweit ich das sehe. Feste werden in unmarkierter Rede nie mit Artikeln verbunden (Ostern, nicht: das Ostern). Ich bin dafür, das zusammenzulegen (wenn ihr was dagegen habt, dann revertieren wir es wieder :-) --Jonas =) 07:58, 13. Jun. 2006 (UTC)

Danke für deine Anmerkungen. Ich habe mal die Übersetzungen entsprechend umgepflegt. Außerdem noch die 4. Bedeutung im übertragenen Sinne (wie eben bei denken, glauben, etc.). "zu" ist glaub ich irgendwie der Default, ich denke eher, "an" bei Zeiträumen, also Festen etc., ist eine dialektale Nebenverwendung. Aber da streiten sich wsch. die Geister. :o) Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 11:02, 13. Jun. 2006 (UTC)
Die vierte Bedeutung hätte ich eigentlich nicht aufgenommen (die war, glaube ich, auch im Duden GWDS drin, und gefiel mir dort auch nicht *g*). Ich hab jetzt vergessen, was da noch so alles war, was uns noch fehlt... zum Teil hat das DWDS die Positionen auch. Ich verwende grad mehr Zeit und Hirnaktivität auf die Prüfungsvorbereitung... --Jonas =) 18:52, 13. Jun. 2006 (UTC)

Verschmelzungen (am, ans)[Bearbeiten]

Meines Wissens betrifft das nur Verbindungen mit dem bestimmten, nie mit unbestimmtem Artikel. Ich habs mal angepasst. --Jonas =) 08:04, 13. Jun. 2006 (UTC)

Sehe ich gleich. Viele Grüße Pill δ 18:54, 13. Jun. 2006 (UTC)

Adjektiv oder Adverb?[Bearbeiten]

Im Duden GWDS wird das als Adverb geführt, dito im WDG/ DWDS. Das ist zwar einer der klassischen Bereiche, in dem es Probleme der Wortartabgrenzung gibt, aber ich tendiere hier dazu, den anderen Recht zu geben ;-) Was meint ihr? --Jonas =) 18:52, 13. Jun. 2006 (UTC)

Naja, ich denke beides kommt vor. Es wird ja hauptsächlich als "Partikel" bei Partikelverben wie anmachen, anbringen etc. verwendet, dann ist es ein Adverb. In Sätzen wie "das Licht ist an" oder so, d.h. in prädikativer Verwendung, ist es ein Adjektiv, das aber (im Hochdeutschen) nur prädikativ verwendet wird. Im Rheinland wird es sogar wie ein "normales" Adjektiv flektiert. Grüße (und frohes Lernen :o)), --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 19:04, 13. Jun. 2006 (UTC)
Auch (manche?) Adverben können prädikativ verwendet werden (Papa ist da, das Spiel ist heute). Die umgangssprachliche Flexion kommt auch bei ab vor (Mein Teddy hat ein abbes Ohr), bei an kenn ich sie nicht. Ich nehme sie hier aber nicht als Kriterium, das kann ja auch einfach eine Konversion sein. Prädikativer Gebrauch und Flexion im "Nonstandard" reichen als Argument wahrscheinlich nicht aus, oder? Bzw.: Wenn wir schon die Hilfe-Seiten aufräumen wollen, dann sollten wir auch gleich festlegen, welche Wortartkriterien wir im Wiktionary anwenden wollen :-) Gruß, --Jonas =) 19:28, 13. Jun. 2006 (UTC)
Tendiere zu Adverb. Die Unterscheidung anhand semantischer Kriterien gestaltet sich in der Tat schwierig. An kann eben in dem Zshg. nicht im Vorfeld eines Satzes stehen (An ist die Lampe), was für ein Adjektiv spricht, doch kann an in dieser Bedeutung (tritt ja nicht nur bei sein auf, sondern auch z. B. in an machen) ein Satzglied sein (Er macht etw. an), was auf ein Adverb hindeutet. Und wohl ist es in an machen, wie Thomas oben schreibt, ein Adverb. Aufgrund der im Grunde selben Bedeutung geht die Tendenz IMHO klar in Richtung Adverb. Viele Grüße Pill δ 20:09, 13. Jun. 2006 (UTC)
Nagut, habt mich überzeugt (bleiben wir also bei Adverb). Aber "An ist die Lampe." ist für mich ein völlig korrekter Satz, wenn man "an" betont. (Kontext: "An ist die Lampe, nicht aus.") :p Aber zu den Wortartkriterien: Ich denke, wenn ein Wort in einer deutschen Nicht-Standard-Sprache vorkommt, und dort eine andere Wortart haben kann als im Hochdeutschen (wie eben bei ab usw.), dann sollte es dafür auch einen extra Eintrag geben. Aber vielleicht sollten wir das (bei einer Tasse virtuellen Tees) in Wiktionary:Meinungsbild diskutieren? :o) Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 20:18, 13. Jun. 2006 (UTC)
Nein, an ist die Lampe kannst du so nicht als richtigen Satz nehmen (Dumm ist der Mann. -> dumm is ja auch kein Adverb, das funzt nicht). Das Problem mit der editbox ist btw. gelöst, die neue seite nogomatch kannst du jetzt auch bestaunen, indem du ein wort in das suchfeld eingibst, zu dem es noch keinen eintrag gibt. Anderer Eintrag? Wenn die schreibung gleich ist wird es so gehandhabt wie es in diesem eintrag der fall ist. Btw: je später die stunde, destso öfter schreibe ich in kleinbuchstaben, ich bitte das zu verzeihen ;) Viele Grüße Pill δ 20:23, 13. Jun. 2006 (UTC)
Deswegen sieht man auch nicht, wenn Du in der Nacht etwas schreibst, außer man besitzt ein Mikroskop :o) --birdy (:> )=| 20:25, 13. Jun. 2006 (UTC)
*lach* Äm. Anderer Eintrag, damit hatte ich keinen neuen Eintrag gemeint (natürlich), sondern innerhalb des Eintrags einen zusätzlichen Eintrag. (Klingt verwirrend, is aber so... *g*), Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 20:29, 13. Jun. 2006 (UTC)


Mal wieder etwas näher am Thema ;-) — Ich habs jetzt auf Adverb gesetzt. Der zweite Beispielsatz kommt mir aber verkehrt vor - das ist doch das (hier getrennte) Verb anlassen, oder? Bei solchen Fällen wird meist ein präfigiertes Verb angenommen (anmachen, anhaben...), nur "ansein" (also Ableitungen zur Kopula) sind unüblich. Finden wir ein besseres Beispiel, oder irre ich mich mit meiner "anlassen"-Vermutung? --Jonas =) 14:51, 14. Jun. 2006 (UTC)

Spielverderber ;o) - Ich denke, du liegst falsch. anlassen und an lassen sind paarerlei Dinge. "an lassen" ist eine Art Kurzform für "an sein lassen", "anlassen" aber ist sozusagen "an sein machen". Ein eindeutigeres Beispiel wäre allerdings an bleiben, da es anbleiben so nicht gibt. (Es wird zwar manchmal zusammengeschrieben, "an" bleibt aber weiterhin in adverbialer Bedeutung.) Deutsch kann schon manchmal verwirrlich wirken... Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 15:07, 14. Jun. 2006 (UTC)
hihi :p - Mein bescheidnes Handwörterbuch (Rechtschreibung, Bertelsmann) kennt anlassen in den Bedeutungen 1) anschalten (Motor); 2) angeschaltet, angezogen lassen; das Licht, den Mantel a.: 3) anfahren, zurechtweisen; jmdn. barsch a.; 4) refl. die Sache lässt sich gut an: beginnt gut. Geistig verharrend halte ich also an meiner Standsicht, meinen Anpunkt meine ich natürlich, fest, dass selbiges Beispiel ein zutiefst unglückliches sei. Besagtes Wörterbuch kennt übrigens paarerlei nicht; es steht Dir also frei, sein Urteil anzufechten *g* N' schönen Gruß, Jonas =) 17:54, 15. Jun. 2006 (UTC)
Ha! Ich bin ja fast zu der Überzeugung gelangt, dass einst (nach der alten Rechtschreibung) "an lassen" zusammengeschrieben wurde. :o) Aber mögest du doch ein besseres Beispiel für das Adverb an beibringen, es sollte aber durchaus ein solches sein, das nicht prädikativ, ergo mit Kopula, verwendet wird. NB: Dass dein Buch "paarerlei" (richtige Aussprache: paarerlee) nicht kennt, mag wohl daran liegen, dass es ein erzgebirgischer Dialektausdruck ist, im Dt. verwendet man gern auch "mehrere" oder "ein paar" an dieser Stelle. Viele Grüße, --Thomas Goldammer (Disk./Bew.) 18:17, 15. Jun. 2006 (UTC)
*senfdazugeb* bisher habe ich in solchen strittigen Fällen Adjektiv und/oder Adverb immer eines (wovon ich glaubte, das weniger Vorkommende zu erwischen) ebenfalls in die jeweils andere Kategorie eingeordnet. Kann doch sein, jemand sucht „an“ über die Kategorien? Kann auch sein, jemand anderes will einfach mal aus statischen Gründen wissen, wie viele Adj., Adv, usw. es im Deutschen gibt. In dem Fall bin ich aber für Adverb. Das anne Licht als Analogie zum abben Ohr vom Teddy gibt's nun wirklich nicht mal in Umgangs- oder Kindersprache. -- Acf :-) 06:21, 16. Jun. 2006 (UTC)

Herkunft (deutsch)[Bearbeiten]

Ich bin mir nicht sicher, aber sind die Präpositionen nicht aus Adverbien hervorgegangen (und dann als Präfixe verwendet worden)? Dann wäre die Herkunftsangabe beim Adverb natürlich völlig verkehrt... Wobei die Bedeutung vielleicht aus präfigierten Verben abgeleitet ist, die den Beginn einer Handlung anzeigen (inchoative Verben?), wie z.B. anbrennen. Das Bsp. "anbrennen" und die Sache mit dem Geschehensbeginn habe ich aus dem zehnbändigen Duden (GWDS). Wenn da auch noch anzünden u.ä. dazugehört, dann kann sich ein Satz wie "Der Ofen ist angezündet" verkürzt haben zu "D. O. ist an"... Hat zufällig jemand die Neubearbeitung vom Grimm zur Hand? :-) Gruß, --Jonas =) 14:51, 14. Jun. 2006 (UTC)

an oder am[Bearbeiten]

Aus Beispiele:

[3] Er wird ihn erst am Sonntag wieder sehen.

Wäre folgender Satz nicht besser?

[3] Er wird ihn erst an Weihnachten wieder sehen.

Mit freundlichen Grüßen --87.176.77.144 15:10, 14. Okt 2007 (CEST)

p.s.[Bearbeiten]

hi ein verweis auf das englische an als variante von a wäre evtl recht hilfreich...at least i think so :) mfg p_a