Dienerschaft

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Dienerschaft (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Dienerschaft die Dienerschaften
Genitiv der Dienerschaft der Dienerschaften
Dativ der Dienerschaft den Dienerschaften
Akkusativ die Dienerschaft die Dienerschaften

Worttrennung:

Die·ner·schaft, Plural: Die·ner·schaf·ten

Aussprache:

IPA: [ˈdiːnɐʃaft]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dienerschaft (Info)

Bedeutungen:

[1] Gruppe der Diener/innen

Herkunft:

Ableitung vom Substantiv Diener mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -schaft

Oberbegriffe:

[1] Personengruppe

Beispiele:

[1] „Die ganze Dienerschaft, groß und klein, mit allen Gesindefrauen, sowie die Mägde kamen hinzu und warfen sich aufs Antlitz.“[1]
[1] „Pierre ging über den weichen Teppich hin zur Tür und bemerkte, dass jetzt auch der Adjutant und die unbekannte Dame und noch der eine oder andere von der Dienerschaft ihm folgten, als brauche man jetzt nicht mehr erst um Erlaubnis zu bitten, bevor man hineinginge.“[2]
[1] „Sie gab mir vierundzwanzig Zechinen und ließ von ihrer Dienerschaft im Saal und in meinen Zimmern Kronleuchter aufhängen, so daß ich nur für das Orchester und das Souper zu sorgen hatte.“[3]
[1] „In diesem Augenblick hörte sie die Klingel gehen und gleich danach ein zweites Mal, ohne daß jemand von der Dienerschaft gekommen wäre.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Dienerschaft
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dienerschaft
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Dienerschaft
[1] The Free Dictionary „Dienerschaft
[1] Duden online „Dienerschaft
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDienerschaft

Quellen:

  1. Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 4, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 513. Chinesisches Original 1755.
  2. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 102. Russische Urfassung 1867.
  3. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band 1. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 188.
  4. Theodor Fontane: Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gendarmes. Nymphenburger, München 1969, Seite 67. Entstanden 1878-82, erschienen 1882.