Diarium

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Diarium (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Diarium

die Diarien

Genitiv des Diariums

der Diarien

Dativ dem Diarium

den Diarien

Akkusativ das Diarium

die Diarien

Worttrennung:

Di·a·ri·um, Plural: Di·a·ri·en

Aussprache:

IPA: [diˈaːʀiʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Diarium (Info)
Reime: -aːʀiʊm

Bedeutungen:

[1] dickes Buch für Eintragungen
[2] veraltet: Tage- oder Geschäftsbuch

Herkunft:

Anfang des 17. Jahrhunderts von lateinisch diarium → la „Tagebuch“ entlehnt[1]

Synonyme:

[2] Tagebuch

Beispiele:

[1] „Der Student Weiß spricht jedesmal von einem neuen Versband, er schreibe täglich zwölf Gedichte, manchmal auch fünfzehn, die gereimten morgens, die freien Rhythmen abends, in dicken Diarien habe er sie aufgezeichnet, die idyllischen mit roter Tinte, die tragischen mit schwarzer.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Diarium
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Diarium
[*] canoo.net „Diarium
[(2)] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDiarium
[1, 2] Duden online „Diarium

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Diarium“.
  2. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 78. Erstauflage 1933.