Dialektologie

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dialektologie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Dialektologie

Genitiv der Dialektologie

Dativ der Dialektologie

Akkusativ die Dialektologie

Worttrennung:

Di·a·lek·to·lo·gie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [dialɛktoloˈɡiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dialektologie (Info)
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Teilgebiet der Linguistik, das sich mit der Erforschung der Dialekte (Mundarten) befasst.

Herkunft:

von altgriechisch διάλεκτος (dialektos) → grc „Redeweise, Mundart“ und λόγος (logos) → grc „Lehre“[1]

Synonyme:

[1] Mundartforschung, Mundartenforschung, Mundartenkunde/Mundartkunde

Oberbegriffe:

[1] Linguistik

Unterbegriffe:

[1] Dialektgeographie, Dialektgrammatik, Dialektkartographie, Dialektometrie, Dialektwörterbuch, Sprachatlas

Beispiele:

[1] Die Dialektologie beschreibt und klassifiziert die Dialekte einer Sprache.
[1] „Die Entstehung der Dialektologie, die Feststellung seiner sozialen und regionalen Differenzierung machen den Wortschatz zum bevorzugten Gegenstand.“[2]
[1] „Die traditionelle Dialektologie hat sich mit Mundarten und regionalen Sprachvarianten in erster Linie unter historisch- und soziolinguistisch-orientierten Fragestellungen beschäftigt (…).“[3]
[1] „Überblickt man von hier aus die Fragestellungen der pragmatischen Dialektologie, so fällt auf, daß an keiner einzigen Stelle speziell vom dialektalen Wortschatz, sondern immer nur generell vom Dialekt als einer Varietät eines Diasystems die Rede war.“[4]

Wortbildungen:

dialektologisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dialektologie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dialektologie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDialektologie

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seiten 328, 329, 822
  2. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 26. ISBN 3-484-73002-1. Gesperrt gedruckt: Dialektologie.
  3. Sascha W. Felix, Dagmar Kühl: Hierarchien phonologischer Regeln bei Dialektsprechern. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft, Band 1, 1982, Heft 2, Seite 179-200, Zitat Seite 179.
  4. Oskar Reichmann: Germanistische Lexikologie, Zweite, vollständig umgearbeitete Auflage von »Deutsche Wortforschung«. Metzler, Stuttgart 1976, ISBN 3-476-12082-1, Seite 99.


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Dialektologe