Deutschunterricht

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Deutschunterricht (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Deutschunterricht

Genitiv des Deutschunterrichts
des Deutschunterrichtes

Dativ dem Deutschunterricht

Akkusativ den Deutschunterricht

Worttrennung:

Deutsch·un·ter·richt, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈdɔɪ̯t͡ʃʔʊntɐˌʁɪçt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Deutschunterricht (Info)

Bedeutungen:

[1] Unterricht, der vor allem die deutsche Sprache und Literatur zum Gegenstand hat

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus Deutsch und Unterricht

Oberbegriffe:

[1] Fremdsprachenunterricht/Sprachunterricht, Unterricht

Unterbegriffe:

[1] DAF

Beispiele:

[1] „Damit sind die Gegenstände des ältesten Deutschunterrichts genannt, nämlich das Lesen und Schreiben im Erstlese-, Schreib- und Rechtschreibunterricht sowie das ›Dichten‹ in einem auf Zweckformen ausgerichteten Aufsatzunterricht und einer dementsprechenden Stilschulung.“[1]
[1] „Müller (…) betont, dass der erhöhte Bedarf an Deutschunterricht im Grundschulbereich jedoch keineswegs mit einer vermehrten Einstellung qualifizierter Sprachlehrer einhergegangen sei.“[2]
[1] „Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Deutschunterricht mit geringer Stundenzahl und auf der Basis der Grammatik-Übersetzungsmethode stattgefunden hat.“[3]
[1] „Zentrales Ziel des Deutschunterrichts sollte es sein, die Fähigkeit zum jeweils angemessenen Sprachgebrauch zu verbessern.“[4]
[1] „Nachdem die Nachfrage nach Deutschunterricht von Seiten der Shoah-Überlebenden und deren Nachkommen immer wieder aufkam, bietet das Zentralkomitee seit 2005 Deutschunterricht an.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Deutschunterricht
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Deutschunterricht
[1] canoonet „Deutschunterricht
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDeutschunterricht
[1] The Free Dictionary „Deutschunterricht

Quellen:

  1. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 27. ISBN 3-423-04271-0.
  2. Frank Kostrzewa: Die Situation der deutschen Sprache in Ungarn. In: Sprachdienst. Nummer Heft 2, 2012, Seite 66-70, Zitat Seite 67.
  3. Vlasta A. Lopuchovská: Deutsch als Fremdsprache in Tschechien. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 6, 2012, Seite 265-272, Zitat Seite 266.
  4. Jochen A. Bär, Thomas Niehr: Alternativen zum Elfenbeinturm. Die Linguistik will stärker in die Öffentlichkeit hineinwirken. In: Sprachreport. Nummer Heft 1-2, 2013, Seite 2-5, Zitat Seite 4.
  5. Cathrin Shalev: Die deutsche Sprache in Haifa und Tivon. Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 4-5, 2013, Seite 183-192, Zitat Seite 185. Kursiv gedruckt: Shoah.