Denker

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Denker (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Denker die Denker
Genitiv des Denkers der Denker
Dativ dem Denker den Denkern
Akkusativ den Denker die Denker

Worttrennung:

Den·ker, Plural: Den·ker

Aussprache:

IPA: [ˈdɛŋkɐ]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛŋkɐ

Bedeutungen:

[1] Person, die durch ihr philosophisches Denken bekannt geworden ist; ein denkender Mensch

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs denken mit dem Suffix (Derivatem) -er; Suffigierung zum Nomen
in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach dem englischen thinker → en[1]

Synonyme:

[1] Geistesarbeiter, Geistesgröße, Gelehrter, Philosoph, Weiser

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gelehrter, Intellektueller

Weibliche Wortformen:

[1] Denkerin

Oberbegriffe:

[1] Philosoph

Unterbegriffe:

[1] Freidenker, Klardenker, Querdenker, Schnelldenker, Vordenker

Beispiele:

[1] Deutschland gilt als das Land der Denkerund Dichter.
[1] „Die größten Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur in Europa verdanken wir großen Denkern.“[2]
[1] „Die aus Deutschland eingeladenen Denker kamen auch gerne.“[3]

Sprichwörter:

[1] Denker und Dichter haben die dümmsten Gesichter.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] der analytische, junge, mittelalterliche, neuzeitliche Denker

Wortbildungen:

Denkerfalte, denkerisch, Denkerstirn

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Denker
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Denker“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Denker
[1] canoo.net „Denker
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDenker
[1] Duden online „Denker

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „denken“.
  2. Denker des Abendlandes: 2.500 Jahre Philosophiegeschichte - Eine Bilanz www.br.de, abgerufen am 12. April 2014
  3. Wladimir Kaminer: Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht. Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47364-9, Seite 126.

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Denker
(Denker)
die Denker
(Denker)
die Denkers die Denker
Genitiv des Denker
des Denkers
(Denkers)
der Denker
(Denker)
der Denkers der Denker
Dativ dem Denker
(Denker)
der Denker
(Denker)
den Denkers den Denker
Akkusativ den Denker
(Denker)
die Denker
(Denker)
die Denkers die Denker
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Denker“ – für männliche Einzelpersonen, die „Denker“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Denker“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Denker“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Den·ker, Plural: Den·ker

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛŋkɐ

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Beispiele:

[1] „Manfred Denker (* 1944 in Breslau) ist ein deutscher Mathematiker.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Denker

Quellen:

  1. Manfred Denker de.wikipedia.org, abgerufen am 12. April 2014

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: denken, Lenker, Denk