Degout

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Degout (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Degout

Genitiv des Degouts

Dativ dem Degout

Akkusativ den Degout

Worttrennung:

De·gout, kein Plural

Aussprache:

IPA: [deˈɡuː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Degout (Info)
Reime: -uː

Bedeutungen:

[1] gehoben: starke Abneigung gegen jemanden oder etwas

Herkunft:

Entlehnung aus französisch dégoût → fr mit der gleichen Bedeutung; ursprünglich: „Appetitlosigkeit“[1]

Synonyme:

[1] Abscheu, Ekel, Widerwille/Widerwillen

Gegenwörter:

[1] Gout

Beispiele:

[1] „Diese Musik klingt so universal, dass sie schon wieder beliebig klingt, man kann sie in der Badewanne mit demselben Genuss oder Degout konsumieren wie in einer leeren Bahnhofshalle beim Warten auf den ICE oder auf dem Nachtflug nach Kuala Lumpur.“[2]
[1] „In dem Degout über die Mummerei, deren Zeuge sie sein mußte, löste sich ihr die Zunge; […].“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDegout
[1] Duden online „Degout
[1] wissen.de – Wörterbuch „Degout
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Degout“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Degout
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Degout
[*] canoo.net „Degout

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 „Degout“, Seite 302.
  2. Thomas Groß: Schmalz für die Ewigkeit. In: Zeit Online. Nummer 26, 21. Juni 2001, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 20. Juli 2014).
  3. Theodor Fontane: Schach von Wuthenow. Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1981, ISBN 3-548-04515-4, Seite 83.