Buchstabenfolge

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Buchstabenfolge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Buchstabenfolge

die Buchstabenfolgen

Genitiv der Buchstabenfolge

der Buchstabenfolgen

Dativ der Buchstabenfolge

den Buchstabenfolgen

Akkusativ die Buchstabenfolge

die Buchstabenfolgen

Worttrennung:

Buch·sta·ben·fol·ge, Plural: Buch·sta·ben·fol·gen

Aussprache:

IPA: [ˈbuːχʃtaːbn̩ˌfɔlɡə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Buchstabenfolge (Info)

Bedeutungen:

[1] Aufeinanderfolge von Buchstaben in einer beliebigen schriftsprachlichen Einheit

Herkunft:

Determinativkompositum aus Buchstabe, Fugenelement -n und Folge

Synonyme:

[1] Buchstabenkombination, Buchstabenreihe, Buchstabenverbindung

Gegenwörter:

[1] Lautfolge, Phonemfolge

Unterbegriffe:

[1] Digraph, Trigraph
[1] Bigramm, Digramm, N-Gramm, n-Gramm, Trigramm

Beispiele:

[1] Nicht jede theoretisch vorstellbare Buchstabenfolge kommt auch tatsächlich vor.
[1] „Die ersten zehn Buchstabenfolgen im Deutschen (einschl. ihrer Umkehrung) bilden mithin bereits ein Drittel aller Buchstabenverbindungen überhaupt; die ersten 20 machen fast die Hälfte, die ersten 40 genau Zweidrittel aus.“[1]
[1] „Denn wie man es in diesem Zeitalter liebte, in Anagrammen zu rätseln, so sah man in der Orthographie weit mehr als eine zweckmäßige Konvention, glaubte man doch, in der Buchstabenfolge die Signaturen der Dinge erkennen zu können.“[2]
[1] „Er gehörte in der Schule zu jenen Kindern, die den eigenen Familiennamen lange nicht schreiben konnten und wegen der schwer auszusprechenden Buchstabenfolge von den Mitschülern gehänselt wurde.“[3]
[1] „Zwar gab es schon Bemühungen einiger Rechtschreibreformer, das q beziehungsweise qu abzuschaffen, da der Lautwert eben auch durch die Buchstabenfolge kw beziehungsweise kv wiedergegeben werden könnte, doch die Tradition ist bei uns (anders als etwa in skandinavischen Ländern, wo nur einige Fremdwörter noch ein qu enthalten) so stabil, dass diese Versuche fehlschlugen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „N-Gramm
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Buchstabenfolge
[1] canoo.net „Buchstabenfolge
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBuchstabenfolge

Quellen:

  1. Helmut Meier: Deutsche Sprachstatistik. Zweite erweiterte und verbesserte Auflage. Olms, Hildesheim 1967, S. 337.
  2. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 45. ISBN 3-423-04271-0.
  3. Hans-Dieter Rutsch: Aus Mechthild wurde Magda. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Rheinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 25-83, Zitat Seite 39.
  4. Beantwortung einer Leserfrage. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 4, 2014, Seite 168-169, Zitat Seite 169. Kursiv gedruckt: q, qu, kw und kv; Abkürzungen ausgeschrieben.