Briefkasten

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Briefkasten (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Briefkasten die Briefkästen die Briefkasten
Genitiv des Briefkastens der Briefkästen der Briefkasten
Dativ dem Briefkasten den Briefkästen den Briefkasten
Akkusativ den Briefkasten die Briefkästen die Briefkasten
[1] ein Briefkasten der Deutschen Post
[2] mehrere private Briefkästen

Anmerkung:

Der Plural 2 wird selten verwendet.

Worttrennung:

Brief·kas·ten, Plural 1: Brief·käs·ten, Plural 2: Brief·kas·ten

Aussprache:

IPA: [ˈbʁiːfˌkastn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Briefkasten (Info) Lautsprecherbild Briefkasten (Österreich) (Info)

Bedeutungen:

[1] öffentlicher Behälter zum Einwurf von Postsendungen, die versendet werden sollen
[2] privater, bei Gebäuden angebrachter, kleinerer Behälter zum Empfangen von Postsendungen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Brief und Kasten

Synonyme:

[1] Postbriefkasten, Briefeinwurf
[1, 2] Postkasten
[2] Hausbriefkasten

Oberbegriffe:

[1] Kasten

Unterbegriffe:

[1] Bürgerbriefkasten, Gästebriefkasten

Beispiele:

[1] Der Briefkasten steht am Straßenrand.
[1] Auf dem Heimweg wirft die Sekretärin die Geschäftspost in den Briefkasten.
[1] „Da es zu dieser Zeit in Wien noch keine Briefkästen gab, wurde die Post mehrmals am Tag durch Briefträger eingesammelt, die sich auf ihren Stadtrundgängen durch eine laute Klapper bemerkbar machten.“[1]
[1] „Neben dem Briefkasten der äußeren Mauer blieb er erschöpft stehen, atmete krampfhaft, wandte sich um und rammte die Stirn gegen die Steine.“[2]
[1] „Der Weg zum Glück beginnt im Dunkel hinter dem Schlitz des Briefkastens.“[3]
[2] Der Brief mit den Versicherungsunterlagen hat nicht in den Briefkasten gepasst, deshalb musste der Postbote klingeln.
[2] „Bobby hob die Klappe des Briefkastens und drückte sein Ohr an den Spalt.“[4]
[2] „Die Lösung war ein Briefkasten, den ich an einem schmiedeeisernen Gartenzaun befestigte, der sich in der Nähe meines früheren Beobachtungspostens befand.“[5]
[2] „Kaum ist er dem Ortsnetz angeklemmt und fernmündlich erreichbar, schon füllt sich sein Briefkasten mit Drucksachen voll zwingender Fürsorglichkeit.“[6]
[1] „Elsa findet den Namen auf dem Briefkasten, aber nicht auf der Schelle.“[7]

Charakteristische Wortkombinationen:

[?] toter Briefkasten

Wortbildungen:

Briefkastenfirma, Briefkastenonkel, Briefkastenschlitz, Briefkastentante

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Briefkasten
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Briefkasten
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Briefkasten
[1, 2] The Free Dictionary „Briefkasten
[1, 2] Duden online „Briefkasten
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBriefkasten

Quellen:

  1. Deutsche Post (Herausgeber): Brieftauben, Ballone, Blechkanister. Postbeförderung zwischen Innovation und Kuriosität. Ohne Verlagsangabe, ohne Ortsangabe 2013, Seite 123.
  2. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 444.
  3. Reinhard Kaiser: Eos' Gelüst. Roman. Schöffling & Co., Frankfurt/Main 1995, ISBN 3-89561-060-7, Seite 53.
  4. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3, Zitat Seite 126.
  5. Andreas Altmann: Frauen. Geschichten. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 66.
  6. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 95.
  7. Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 234.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Bierkasten
Anagramme: Birkensafte