Brandmarkung

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Brandmarkung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Brandmarkung

die Brandmarkungen

Genitiv der Brandmarkung

der Brandmarkungen

Dativ der Brandmarkung

den Brandmarkungen

Akkusativ die Brandmarkung

die Brandmarkungen

Worttrennung:

Brand·mar·kung, Plural: Brand·mar·kun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈbʁantˌmaʁkʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Brandmarkung (Info)

Bedeutungen:

[1] Handlung, jemanden öffentlich bloßzustellen und Ergebnis dieser Handlung
[2] Handlung, eine Person oder ein Tier mit einem Brandzeichen zu versehen und Ergebnis dieser Handlung

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs brandmarken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Brandmarken, Stigmatisierung

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bloßstellung, Denunzierung, Herabwürdigung

Beispiele:

[1] „Von da an war Everett nicht einmal mehr der Mühe einer Brandmarkung wert.“[1]
[2] „Jede Beteiligung an einer Rebellion wurde mit dem Tod bestraft, Fluchtversuche und Diebstahl hatten eine Brandmarkung auf der Stirn oder eine Amputation von für die Arbeit nicht wichtigen Körperteilen zur Folge.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brandmarkung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBrandmarkung
[*] The Free Dictionary „Brandmarkung
[2] http://www.rechtslexikon.net/d/brandmarkung/brandmarkung.htm Rechtslexikon: Brandmarkung

Quellen:

  1. Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0, Zitat Seite 174. Englisch The Kingdom of Language, 2016.
  2. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 37. Norwegisches Original 2016.