Blumenuhr

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Blumenuhr (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Blumenuhr die Blumenuhren
Genitiv der Blumenuhr der Blumenuhren
Dativ der Blumenuhr den Blumenuhren
Akkusativ die Blumenuhr die Blumenuhren
[2] Blumenuhr an der Zittauer Fleischerbastei, Sommerbepflanzung

Worttrennung:

Blu·men·uhr, Plural: Blu·men·uh·ren

Aussprache:

IPA: [ˈbluːmənˌʔuːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blumenuhr (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik: Verzeichnis von Pflanzen, deren Blumen sich zu bestimmte Stunden öffnen und schließen, oft als Zifferblatt einer Uhr dargestellt
[2] Gartenbau: dekorative Uhr, die in ein Blumenbeet eingesetzt ist und deren Zifferblatt teilweise oder gänzlich aus (Blüten-)Pflanzen besteht

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Blume und Uhr sowie dem Fugenelement -n

Oberbegriffe:

[2] Uhr

Beispiele:

[1] „Angeblich genügte dem schwedischen Naturforscher Linné im 18. Jahrhundert ein Blick auf seine Blumenuhr, um die Zeit bis auf fünf Minuten genau abzulesen.“[1]
[2] „Heute spricht man aber auch von Blumenuhren, wenn ein Beet dekorativ in Uhrform in einem Park aufgepflanzt ist.“[2]
[1, 2] Manche Blumen öffnen sich nur in der Nacht, andere morgens, oft zu ganz bestimmten Stunden. Auf dieser Basis können fähige Gärtner in Beeten eine sogenannte Blumenuhr zusammenstellen.[3]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Blumenuhr
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Blumenuhr
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBlumenuhr
[2] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 2, Spalte 430 f., Artikel „Blüte“, dort auch die Nennung und Beschreibung der „Blumenuhr“

Quellen:

  1. Ohne Bienen geht die Blumenuhr nach. Industrieverband Agrar e. V., 10. Januar 2012, abgerufen am 29. März 2012.
  2. Blumenuhren - Floral Clocks Horloge de Flore - Carl von Linnés Florenuhr. In: Garten-Literatur. Abgerufen am 29. März 2012.
  3. Definition nach: Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 2, Spalte 430 f., Artikel „Blüte“, dort auch die Nennung und Beschreibung der „Blumenuhr“