Blattsauger

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Blattsauger (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Blattsauger

die Blattsauger

Genitiv des Blattsaugers

der Blattsauger

Dativ dem Blattsauger

den Blattsaugern

Akkusativ den Blattsauger

die Blattsauger

Worttrennung:

Blatt·sau·ger, Plural: Blatt·sau·ger

Aussprache:

IPA: [ˈblatˌzaʊ̯ɡɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blattsauger (Info)

Bedeutungen:

[1] Zoologie, veraltet, nur Plural: Überfamilie innerhalb der Unterordnung der Pflanzenläuse (Sternorrhyncha)
[2] Zoologie, veraltet: Bezeichnung für einen nicht definierten Vertreter aus der Überfamilie von [1]

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Blatt und der Ableitung zum Stamm des Verbs saugen

Synonyme:

[1] Blattfloh
[1] fachsprachlich: Psylloidea

Oberbegriffe:

[1] Schnabelkerf, Insekt

Beispiele:

[1] „Blattsauger werden sie deswegen genannt, weil sie durch das Saugen der Blätter ihre Nahrung suchen.“[1]
[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Blattsauger
[1] Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon (5. Auflage 1911) „Blattsauger
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Blattsauger
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Blattsauger“ (Wörterbuchnetz), „Blattsauger“ (Zeno.org)
[1] Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart. 4., umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. 19 Bände. Altenburg 1857–1865 „Blattsauger

Quellen:

  1. Christian Friedrich Germershausen: Oekonomisches Reallexicon. Johann Gottlob Feind, Leipzig 1796, Seite 181