Bildungsblüte

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Bildungsblüte (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Bildungsblüte die Bildungsblüten
Genitiv der Bildungsblüte der Bildungsblüten
Dativ der Bildungsblüte den Bildungsblüten
Akkusativ die Bildungsblüte die Bildungsblüten

Worttrennung:

Bil·dungs·blü·te, Plural: Bil·dungs·blü·ten

Aussprache:

IPA: [ˈbɪldʊŋsˌblyːtə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bildungsblüte (Info)

Bedeutungen:

[1] Zeitalter hoher Kunst und Gelehrtheit
[2] hoher Stand kultureller Entwicklung und Verfeinerung
[3] nur Plural: die Früchte gelungener Bildungsmaßnahmen, auch: die Auswüchse verfehlter Bildungsmaßnahmen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Bildung und Blüte

Synonyme:

[1] Goldenes Zeitalter, Blütezeit, Hochkultur, Hochzeit, Klassik, Kultur, Zivilisation

Gegenwörter:

[1, 2] Barbarei

Beispiele:

[1] „Der König [Heinrich VIII.] leitete die Trennung von der katholischen Kirche ein und führte England zur ersten Bildungsblüte.“[1]
[2] „Der Tasso ist nur für wenige, die das Allerfeinste zu würdigen wissen und die sich versetzen können in das Amalgam der zartesten Bildungsblüte und des inneren Seelenadels.“ (Friedrich Theodor Vischer)
[3] Ein tieferer gesellschaftlicher Bewusstseinswandel treibt neue „Bildungsblüten“ im negativen Wortsinn.[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege (public) „Bildungsblüte

Quellen:

  1. »Reich, wild und ruhmsüchtig«. In: Spiegel Online. Nummer 48, 22. November 1992, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 11. 109 2022).
  2. Internetbeleg

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Bildungslücke