Bezeichnendes

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Bezeichnendes (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Bezeichnende die Bezeichnenden
Genitiv des Bezeichnenden der Bezeichnenden
Dativ dem Bezeichnenden den Bezeichnenden
Akkusativ das Bezeichnende die Bezeichnenden

Worttrennung:

Be·zeich·nen·des, Plural: Be·zeich·nen·den

Aussprache:

IPA: [bəˈt͡saɪ̯çnəndəs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bezeichnendes (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: sinnlich wahrnehmbare Ausdrucksseite des sprachlichen Zeichens

Herkunft:

[1] Übersetzung des frz. Begriffs „signifiant“

Synonyme:

[1] Ausdruck, Form, Signifiant, Signifikant

Gegenwörter:

[1] Bedeutung, Bezeichnetes, Signifié, Signifikat

Oberbegriffe:

[1] Zeichen

Beispiele:

[1] Ein sprachliches Zeichen vereint in sich zwei Seiten: den sinnlich wahrnehmbaren Ausdruck, die Buchstaben- oder Lautfolge (Bezeichnendes), und die damit verbundene Bedeutung: Bezeichnetes. „Hut“ z.B. besteht aus der Folge von 3 Buchstaben bzw. Lauten (Bezeichnendes) und der damit verbundenen Bedeutung „Art von Kopfbedeckung“ (Bezeichnetes).
[1] „Wir entdeckten den Reiz der Laute, die mutwillige Lust, den Wörtern den Sinn zu rauben, sie zu ertauben, den Zusammenhang zwischen Bezeichnetem und Bezeichnendem zu zerstören und neu zu schaffen, eine Sprachgemeinschaft nur für uns beide.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Bezeichnendes
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Bezeichnendes vs. Bezeichnetes“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Bezeichnendes“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Bezeichnendes“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Ulla Hahn: Spiel der Zeit. Roman. 1. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2014, ISBN 978-3-421-04585-0, Seite 356.