Bewirtschaftung

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Bewirtschaftung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Bewirtschaftung

die Bewirtschaftungen

Genitiv der Bewirtschaftung

der Bewirtschaftungen

Dativ der Bewirtschaftung

den Bewirtschaftungen

Akkusativ die Bewirtschaftung

die Bewirtschaftungen

Worttrennung:

Be·wirt·schaf·tung, Plural: Be·wirt·schaf·tun·gen

Aussprache:

IPA: [bəˈvɪʁtʃaftʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bewirtschaftung (Info)

Bedeutungen:

[1] Führung/Leitung eines Betriebs
[2] Kontrolle/Regelung der Verteilung von Gütern

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs bewirtschaften mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Unterbegriffe:

[2] Lebensmittelbewirtschaftung, Zwangsbewirtschaftung

Beispiele:

[1] Wenn die Bewirtschaftung eines Betriebes nicht erfolgreich ist, kommt es möglicherweise zur Insolvenz.
[1] „Denn für die Bewirtschaftung der Plantagen im fernen Amerika brauchen die Weißen immer neue Arbeiter.“[1]
[2] „Die zunehmende staatliche Bewirtschaftung der Mangelware Lebensmittel hatte die Krise bisher lediglich stetig verschärft.“[2]
[2] „Nach damaligen Schätzungen vollzog sich die Hälfte des gewerblichen Umsatzes durch Tausch- und Schwarzhandel außerhalb der Bewirtschaftung.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Bewirtschaftung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bewirtschaftung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBewirtschaftung
[*] The Free Dictionary „Bewirtschaftung
[*] Duden online „Bewirtschaftung

Quellen:

  1. Sebastian Kretz: Küste der Verdammten. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 58-71, Zitat Seite 60.
  2. Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 206.
  3. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 244.