Bettel
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Bettel (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Bettel | die Bettel |
| Genitiv | des Bettels | der Bettel |
| Dativ | dem Bettel | den Betteln |
| Akkusativ | den Bettel | die Bettel |
Worttrennung:
- Bet·tel, Plural: Bet·tel
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] ohne Plural: nutzlose, alte, wertlose Dinge
- [2] Kartenspiel: regionale Variante eines Solospiels, bei dem der Alleinspieler keinen Stich machen darf
- [3] veraltend: Bitte nach kleiner materieller Unterstützung als bedürftige Person; Betteln
Herkunft:
- [1] ursprünglich: das Erbettelte[1]
Synonyme:
Beispiele:
- [1] „Manchmal habe ich auch Lust, den ganzen Bettel hinzuschmeißen.“[2]
- [1] „Er hatte ihm das Bukett aus der Hand genommen: ‚Fort mit dem Bettel! Wer weiß, in welcher Hand er war!‘ Er schleuderte es über die Straße.“[3]
- [2] „Der Bettel ist ein klassisches Negativspiel, d. h. der Solospieler darf dabei keinen einzigen Stich machen.“[4]
- [3] „Viele Handwerksburschen ernährten sich dabei vom Bettel.“[5]
Redewendungen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] ohne Plural: nutzlose, alte, wertlose Dinge
[2] regionale Variante eines Solospiels, bei dem der Alleinspieler keinen Stich machen darf
[3] Bitte nach kleiner materieller Unterstützung als bedürftige Person
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bettel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bettel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Bettel“
- [1] Goethe-Wörterbuch „Bettel“
- [1, 3] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Bettel“
- [1, 3] Joachim Heinrich Campe (Hrsg.): Wörterbuch der Deutschen Sprache, „Bettel“
- [1, 3] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Bettel“.
- [1, 3] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Bettel“.
- [2] Wikipedia-Artikel „Bettel“
- [2] Wikipedia-Artikel „Bettel“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 294
- ↑ Rainer Gross: Drei Tage Wicklow. BoD – Books on Demand, 2015, ISBN 978-3-7386-9638-7, Seite 28 (Zitiert nach Google Books)
- ↑ Willibald Alexis: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. In: Projekt Gutenberg-DE. Siebzehntes Kapitel: Vater und Sohn (URL). Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
- ↑ Wikipedia-Artikel „Schafkopf“ (Stabilversion)
- ↑ Karl Werner Steim: Langenenslingen. Federsee-Verlag, 2008, Seite 374 (Zitiert nach Google Books)
Substantiv, n, Toponym
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Bettel | — |
| Genitiv | (des Bettel) (des Bettels) Bettels |
— |
| Dativ | (dem) Bettel | — |
| Akkusativ | (das) Bettel | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Bettel“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- Bet·tel, kein Plural
Aussprache:
Bedeutungen:
Oberbegriffe:
- [1] Ortsteil
Holonyme:
- [1] Tandel
Beispiele:
- [1] Bettel liegt in Luxemburgs Norden.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] in Bettel anlangen, in Bettel arbeiten, sich in Bettel aufhalten, in Bettel aufwachsen, Bettel besuchen, durch Bettel fahren, nach Bettel fahren, über Bettel fahren, nach Bettel kommen, nach Bettel gehen, in Bettel leben, nach Bettel reisen, aus Bettel stammen, in Bettel verweilen, nach Bettel zurückkehren
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Ortsteil von Tandel, Luxemburg

